Bootstrapping

Genau das will das 4DSchach sein: eine Münchhauseniade.
Am 16.1.2006 am Filzengraben 43 in Köln werde ich die Unterschiede zu bisher existierenden 3D-Schach-Entwürfen mit der Veröffentlichung meiner eigenen Spielregeln (soft) und dem Prototypen (hard) klarstellen. Bis dahin kann man schon mal das schicke Design virtuell bestaunen.

5 Gedanken zu „Bootstrapping“

  1. Der Shic riecht nach Büro. Aber um die Revolution zu starten, mußten wir noch immer die Technokratie verwüsten…alle Wände und rechtzeitig.

  2. Dass es schick ist, ist eher Zufall. Die Form des schlanken Spints ist von den Ausstellungsmachern vorgegeben: jeder teilnehmende Künstler sollte etwas damit machen. Die Ergebnisse werden auf den Kölner “Passagen” gezeigt, eine ganz und gar revolutionäre Parallelveranstaltung zur Möbelmesse. Schöner Wohnen und so … Gerade deshalb gefällt mir der Büroshic! Die werden nur ein elegantes Möbel sehen.

    Ansonsten, von welcher Revolution ist hier die Rede? So eine systemwegfegende mit Köpfe rollen lassen und alles? Oder eher so `ne Themroc-mäßige Regressionsanarchie? Oder Zardoz-mäßig mit Auftrag? Mao? Taliban?

    Alles solide Handarbeit, nur hat die Technokratie sich offenkundig doch durchgesetzt. Irgendwelche Vorschläge, wie “wir” es diesmal schaffen können? Und wenn rechtzeitig alles platt gemacht ist, was kommt dann? Um welche Utopie gehts denn diesmal?

    Ich persönlich plädiere ja dafür, z.B. die Königstiger oder die Grindwale leben zu lassen… aber der Chinese/Japaner hat da andere Interessen.

  3. Revolution ist keine Veranstaltung, die uns durch die Historie Handlungsmuster vorgibt. Wir wollen in unserem Leben doch mehr verwirklichen und damit zum leuchtenden Leben bringen, als der technokratische Zombieismus der gerade handelnden Politiker uns vormacht.
    Warum sind die für uns und viele andere mit Leben gefüllten Begriffe wie Liebe, Schönheit, Ekstase, Stille, Vision keine zentralen Begriffe unserer Kultur, die gerade auch im Parlament in einer leidenschaftlichen Auseinandersetzung vorkommen?
    Eine sehr wichtige Frage, deren Beantwortung uns viel über den Vektor unseres Menschseins mitteilt.
    Damit werden diese Gefühls- und Gedankenräume zur Kulturnische degradiert. Das darf nicht passieren.

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