Koordinaten

derRaum

Logbuch von Stefan Zöllner

December 30, 2005

Bootstrapping

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 3:48 pm

Genau das will das 4DSchach sein: eine Münchhauseniade.
Am 16.1.2006 am Filzengraben 43 in Köln werde ich die Unterschiede zu bisher existierenden 3D-Schach-Entwürfen mit der Veröffentlichung meiner eigenen Spielregeln (soft) und dem Prototypen (hard) klarstellen. Bis dahin kann man schon mal das schicke Design virtuell bestaunen.

December 26, 2005

4D-Schach und Realität

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:51 am

Das Alles hat nichts mit unsren Problemen zu tun!
Um die zu lösen, müssen wir deutlich mehr Köpfchen ins Spiel bringen!

Choreografischer

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:16 am

Das 4D-Schach ist musikalischer und choreografischer als das “herkömmliche” 2D-Schach.
Die Züge sind lockerer, körperlicher und experimenteller. Die Bewegungen suchen etwas…
Der Sinn des 4D-Schachs ist die Suche nach einer Regel, die sich selbst ständig überhöht!

Grenzen der Komplexität

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:08 am

Ein überlappendes SYSTEM von Spielregeln für das 4D-Schach machen, das frei schwingt.
Alle Ansätze von Spielregeln sollten für ’s erste Sinn machen.
Ideen, die sich davon ableiten. Ideen, die davon wegführen.
Daraus ergeben sich theoretische Fehler, Lücken in der Spiellogik, paradigmatische Schnittstellen zu ganz neue Spielen usw…
Woraus wiederum Fragen resultieren, deren Antworten neue Regeln ergeben usw.
Wo wären da Grenzen der Komplexität?

Inframince

December 21, 2005

Raumkrümmung

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 1:31 am

Das 4D-Schach wird quantenorientiert gespielt (digital).
d.h. es gibt keine analogen Phasenübergänge.

Ausnahme: Das Innere Opfer!

(Collage 21.12.2005, Notiz 25.12.2005)

December 18, 2005

Flightcase im WP8

Filed under: Geräte für den Ernstfall, Mobilmachung — Administrator @ 1:59 am

Der “Flightcase” im Schaufenster des WP8.
Die Ausstellung kann bis zum 30.12.2005 gesehen werden.

Nachtrag:
“Flightcase” ist wieder zu sehen: “hasta l’AWISTA” , Galerie plan.d , Düsseldorf, bis 24.6.06, www.plan-d.de

December 11, 2005

Semantisches Feld 1

Filed under: Semantische Felder — Administrator @ 11:02 pm

Delphin, 2004, Edition = Doppel / Zwillinge


Buch, 2004, 30 x 21 cm, Inkjetprints, Zeichnungen, Notizen

” Es umgekehrt wie Duchamp machen!
Ästhetisch anfangen. (Objekt)
Aus den “wirklichen” Bedeutungen der Bestandteile eines zusammengesetzten Readymades > semantische Bedeutungsorgien ableiten!

Erst das Objekt, danach die Legitimation durch das Wort (Geist) …”

> Google-Suche: “Boje, Fackelhalter, Seifenschale, Kohlensäurepatronen, Rettungsring.”

December 9, 2005

Playstation

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 9:03 pm

Um den Turm wird am Boden konzentrisch eine ringförmige Plattform angebracht, die mit Kontaktmikrofonen an der Unterseite versehen sind. Betritt ein Spieler den”Ring”, wird die transpersonale Lichtmatrix aktiviert. Das 4D-Schach interagiert jetzt wie eine Mindmachine mit dem Spieler. Die Konzentration des Spielers, des Gegners und der Zuschauer steigern sich. Die Spielweise ändert sich von berechnend zu traumwandlerisch …

Dynamische Regeln (open source) sind möglich, die von den Spielern im Moment des Entstehens akzeptiert werden müssen: es ist klar, dass sich so kein Nullsummenspiel ergeben kann. Das Erfinden neuer, besserer Regeln ist eine Metaregel. Was passiert, wenn neue Metaregeln sofort innerhalb des Spieles angewandt werden?

Beispiel für eine Metaregel:

- gebe in den “post slug” eines bestimmten threats deines wordpress-bloggs die beiden wörter “spieltheorie” und “metaregel” ein.

- erfinde ein paar Tage später einen neuen threat, in dem die beiden Begriffe Sinn machen und verlinke mit einem intelligenten Artikel, der sehr weit oben in der Suchmaschine steht (Platz 1, während du mittlerweile Platz 5 eingenommen hast)

- du stärkst somit deinen Gegner, was dir eine perfekte Loose-loose-position bringt.

- Suche dir Zeugen für diese Konstellation, mache zum Beweis ein Bildschirmfoto!

- oder (neue Metaregel) : FÄLSCHE ein Bildschirmfoto!!!

So ergibt sich Relevanz.

Semantische Querstreben einbauen ! (Nachtrag: 12.12.05)

December 3, 2005

Schachmatta

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 4:18 pm

Traum von heute Nacht:

Sinn des Spiels ist es, den eigenen König matt zu setzen! (loose-loose-position)
Was passiert, wenn zwei Spieler versuchen zu verlieren?

Überlegungen von heute Morgen:

Da 7 Ebenen für bestimmte Zeitabschnitte verschoben werden können, ergeben sich Möglichkeitsräume, die die Komplexität des ‘gewöhnlichen’ Schachs bei weitem übersteigen.

Das 4D-Schach sollte für Menschen zwar intuitiv spielbar, aber nicht durch Vorausberechnung zu bewältigen sein. Prinzipiell sollte die Vorausberechenbarkeit aber gegeben sein.

Die Frage ist: Ist es möglich, sich ein funktionierendes Spiel auszudenken, dessen Dimensionen man nicht mehr überblicken kann? (Die Anzahl der möglichen Stellungen im ‘Gewöhnlichen’ Schach soll die Zahl der Atome im Universum übersteigen!)

Und: wird es eines Tages Maschinenintelligenz geben, die die Tiefe eines solchen Spieles vollständig ausloten kann? Wird diese Artificial Intelligence daran interessiert und in der Lage sein, sich selbst ein Spiel auszudenken, die sie selbst nicht bewältigt?

Müssten wir dann von Artificial Fantasy reden?

(Das 4D-Schach wird auf den Kölner Passagen vom 16.- 22.01.2006 zu sehen sein.)

(Ich wiederhole: Hier geht es nicht um bereits ausformulierte SPIELREGELN, die konventionelle Spielbarkeit ermöglichen, sondern um spielerische REGELVERSCHIEBUNGEN ‘gewöhnlichen’ Schachs, die zu MÖGLICHEN Konzepten für ein neues unendliches Spiel führen sollen…)

Remis?

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 3:20 pm

Eiskalte Berechnung: Das Spiel wurde vom Programm nach der “Drei-Züge-Regel” mit Remis beendet. (Diesmal OHNE zurückgenommene Züge auf meiner Seite) Wenn ich das Teil zum ersten Mal schlage, werd’ ich mich trauen, gegen einen Menschen zu spielen.

Nachtrag am 6.12.

Heute ein weiteres Drei-Züge-Remis in einer an sich hoffnungslosen Lage. Warum rückt das Java-Applet nicht in aller Ruhe mit seinen verbliebenen Bauern vor und macht mich mit einer frischen Dame fertig? Na ja, will mich wohl in Spiellaune halten …

November 30, 2005

Flightcase

Filed under: Geräte für den Ernstfall — Administrator @ 2:07 am

Objekt vom 30.11.2005

Das atavistische Modell. Die Tarnung nach außen ist perfekt.

Aneignung geistiger Grundsätze ohne Grund macht Spaß! Soviel weiß ich…

- Der Flightcase Nr.1 wird auf der Ausstellung “Glauben ist nicht Wissen” im WP8 in Düsseldorf vom 16- 30.12.2005 zu sehen sein. Eröffnung ist am 16.12.2005 ab 20:00 Uhr. -

November 28, 2005

Mandalabox

Filed under: Camera Obscura — Administrator @ 1:11 pm

Im verspiegelten Inneren der Box werden Röntgen-KNÄUEL transformiert.
Ist das KNÄUEL ausreichend angereichert, sendet die Box durch das “Auge” einen Lichtkeim aus (kohärent, oberhalb der Laserschwelle).
- Die Box ist ein Zentralmodul der CAMERA OBSCURA.

Alpha-Omega

Filed under: Digital — Administrator @ 12:53 pm

“Schicke Hölle”, Digitale Collage, Videostill, 2005

Transformationsprozesse der schmerzhaften Art.

mehr

November 27, 2005

Showroomdummies

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:24 am

dann schon lieber Schaufensterpuppen …

Hier also ein Link zu einer moderaten Pornoseite: “Erotomaniacs”

Schaufensterverhalten, Aussenwerbung, solche Sachen ….

November 26, 2005

Spieltheorie

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 4:06 pm

Das Ziel der Kunst muss eine “Loose-loose-position” sein, wenn sie die Durchschlagkraft eines Satori bekommen soll.

Selbstreferenzielle Systeme

Filed under: System — Administrator @ 2:19 pm

Sich selbst zitieren. Sich selbst kommentieren. Semantische Querstreben einbauen. Andeutungen machen, die versteckte unterirdische Verbindungen im eigenen Werk kurz beleuchten. Diese kurzen Hervorhebungen mit gegenteiligen Aussagen wieder zurücksetzen oder in Frage stellen. Spuren zurücklassen. Spuren verwischen. Köder auslegen …

Dieses Spiel kann man auch auf eine Interaktion des eigenen Werks mit der Kunstgeschichte ausweiten. Wo ich hinschaue, machen das ja auch alle.

Wo aber ist Offener Raum, der noch nicht verlinkt ist?

2D-Schach

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 1:14 pm

Was so ein richtiger 4D-Schach-Visionär nebenbei vielleicht auch tun sollte: mal reinschnuppern beim kleinen Bruder, dem ‘gewöhnlichen’ Schach. Wann habe ich eigentlich das letzte Mal gespielt? Mit 15? Wie Rochade geht, wußte ich schon nicht mehr … von ‘en passant’ hatte ich noch nie gehört.

Gestern Nacht ging es dann in den ersten Turnier gegen eine kleine Java-Anwendung. Ich war ein guter Verlierer in allen Spielen der Schwierigkeitsstufe 1.

Heute morgen habe ich gegen eine gehandicapte Ausgangsstellung von Schwarz (ohne Dame und ohne Türme) souverän gewonnen. Und gerade eben - ohne Handicap- gegen eine andere Programmierung REMIS erzielt (… naja, mit rückgängig machen von ungefähr 20 Spielsituationen).

Die Artificial Intelligence Forschung hat sich ja sowieso eher dem GO zugewendet. Da es im 4D-Schach um intuitives Erfassen von Raumzeit gehen soll, werde ich wohl den nächsten Selbstversuch unter Einfluß von Grünem Tee durchführen.

Ist ja auch einfacher …

Vielleicht sollte ich den Computer mal auffordern, ein chaotisches Bild zu malen, das SINN transportiert … also mal was anderes als Apfelmännchen.

November 22, 2005

Turnier von 2003

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 2:29 am

>> Mehr zum ersten Turnier von 2003.

4D-Schach Metaregel

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 1:47 am

Das 4D-Schach integriert Chaos!

Rochade

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:46 am

7 Bretter mit jeweils 7×7 Feldern

Eine Verschiebung der (Bretter) Ebenen durch den Spieler, der vier seiner Figuren senkrecht übereinander positioniert hat, ist möglich. (=Rochade)
Die Ebene wird dabei wie eine Schublade um eins bis sieben Reihen herausgezogen (jeweils nur in eine bestimmte Himmelsrichtung).
Dadurch kann die Spielsituation temporär verändert werden.
Wird durch eine solche Bewegung ein König mattgesetzt, ist das Spiel beendet.
Alternativ kann dadurch eine Figurenbewegung ausgeführt werden, die sonst nicht möglich gewesen wäre.
Nach seinem Zug muss der Spieler die Ebene zurücksetzen.
Bietet er mit Ziehen der Ebene Schach, kann er entscheiden, die Ebene in der gezogenen Position zu lassen.

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© 1996-2009 Stefan Zöllner IMPRESSUM