Superescape

Stefan Zoellner Superescape

Mindshot eines luziden Flugtraumes

Diese kleine Collage aus dem Jahre 1996 ist der Ursprung meiner Flugtraumvisualisierungen. Damals fand man im Internet noch nicht zu jedem erdenklichen Thema Bilder und Videos. Das Material für die Collage stammt aus alten Orion-heften und wurde noch altmodisch mit Schere und Uhu realisiert, die Headline mit einem ausgenudelten Filzstift.

EDIT:

Stimmt gar nicht! Die Collage stammt aus dem neuen Jahr 1990 … ich erinnere mich jetzt: ich kam gerade von einem Auslandsstipendium (Mexico) zurück, in Deutschland war gerade die Mauer und Siggi Becker mit Lydia Liwowski in Liebe gefallen. Zu der Zeit nervte Siggi gerade ganz Düsseldorf mit seinem neuen Top-Thema: Klartraum. Seine Begeisterung war so suggestiv, dass bei mir prompt eines Nachts während eines Flugtraumes die innere Lampe anging: und WOW, alles so prägnant, unglaublich, überwältigend.
Ich erzählte einer damaligen Geliebten davon und sie so: „Das ist doch Eskapismus!“

Mekka

Stefan Zoellner Oneironaut Mekka

Mindshot eines luziden Flugtraumes: heute Nacht Mekka
(one night stand #4)

“Religion is completely devaluated and the level of unhappiness is immense.“
(Terence McKenna)

EinNachtsFliege #2

Stefan Zoellner Oneironaut dystopic city

Ich arbeite zur Zeit an einem Koffer mit Werkzeugen für Klarträumer (Nackenstock, Spazierstütze, Seelenglocke, Tränenfänger, Damenanker ) …

das Bild ist ein Mindshot eines Flugtraumes (Achtung nur eine Nacht online)

Oneironaut

Stefan Zoellner Oneironaut Hamburg

Mindshot eines luziden Flugtraumes:

Ich laufe in einem Innenhof im Kreis herum und fange an, im Laufen gegen die Wände zu treten, um mich gegen die enorme Zentrifugalkraft abzustützen. Nach und nach laufe ich an den Wände im 90° Winkel zur Erde. Es erstaunt mich, das ich das nicht öfter mache, wo es doch so leicht ist. Dann stosse ich mich immer stärker von den Hauswänden ab und merke, dass ich mit leichten Handbewegungen die Richtung ändern kann. Ich merke, dass ich splitternackt bin. Von unten schauen jetzt neugierige Passanten meinem Treiben zu. Ich rufe von oben: Sagt mal, ist das etwa ein Traum hier? Sie antworten unisono: Jaahhaa! Beglückt fliege ich mit moderater Geschwindigkeit davon, über eine nächtliche Stadt hinweg. Aufgeregt rufe ich mir wiederholt zu: es ist ein Traum! Daraufhin wird, was ich sehe und fühle, unbeschreiblich real. Die Freude und Aufregung ist so groß, dass ich erwache … falsch erwache, doch das erkenne ich erst, als der Wecker wirklich klingelt …

(one night stand)

Man

sollte mit Artefakten der Vergangenheit arbeiten, als seien es aktuelle visionäre Projekte oder Projektionen … und umgekehrt!
Aber gleichzeitig sollte man so tun, als ob der eigene Workflow immer linear gewesen wäre … nur dann wird einem geglaubt.