Entropie

Entropie versus Negentropie:

Beim Ausstellen von Junggesellenmaschinen sollte immer die Ungeschicklichkeit, die dumpfe Zerstörungswut und auch die schier unfassbare Blödheit mancher Zeitgenossen in die Planung einbezogen werden. Ebenso die eigene Blödheit, solche Leute auch nur eine Sekunde nicht zu überwachen.

Stefan Zoellner Omegasimulator intakt

Der Omegasimulator in Betrieb (5.6.2016 Beginn der Vernissage)

Stefan Zoellner Omegasimulator zerstoert

Der Omegasimulator nach „Anschauen“ durch junge Männer (5.6.2016)

Synestheticon

Stefan Zoellner synestheticon

Synestheticon
Multimediainstallation

Eröffnung: Samstag, 04. Juni 2016 um 19 Uhr

KunstStation
Bahnstraße 16
D-42327 Wuppertal
Koordinaten: N 51.23382 E 7.07094

Dauer der Ausstellung:
05. 06. – 03. 07. 2016
Öffnungszeiten: Sa 12-15h / So 14-17h
und nach telefonischer Vereinbarung
0173-2644290

Kaum zu glauben

Stefan Zoellner Feuerreiter

Gruppenausstellung

KAUM ZU GLAUBEN

am 13.06.2015 um 16 Uhr

Scheunen-Galerie Wesseling
Schwingeler Hof, Schwingelerweg 44

Ausstellungsdauer 14.06. – 12.07.2015

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag, Sonntag 15 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung
Tel. 02236/701280 und 02236/948282

Laudatio „Möglichkeits(t)räume“

… Dummheit und ideologische wie religiöse Verbohrtheit sind Zielscheibe seines künstlerischen Spottes, so in einer Serie von goldschimmernden Acrylbildern, die im Souterrain zu betrachten sind. Wie die Objekte wirft auch sein Gemälde Weltformel, das der Tafelanschrieb eines durchgedrehten Mathematikgenies sein könnte, einen melancholisch-wütenden Blick auf eine durch Zweckrationalität pervertierte Wissenschaft.

Stefan Zoellner moeglichkeitstraeume drei fuer zwei
links: „Drei für Zwei / Symmetriebruch“, rechts: „Elysia“

Stefan Zöllner bewegt sich in seinem intermedialen Flanieren zwischen den Kunstwelten an der aktuellen Spitze der Bewegung. Gleichzeitig knüpft er mit seinen Objekten aber – hierin sehr retro – an die „Kunst- und Wunderkammern“ der Renaissancefürsten an, die in ihren Raritätenkabinetten die entlegensten Dinge zusammenführten: versteinerte Seeigel, Nautiluspokale, Spielautomaten. Die Sammlungen bezweckten vor 400 Jahren, den universalen Zusammenhang aller Dinge darzustellen, die gesamte kosmisch-göttliche Ordnung der Welt und damit Anfang und Ende einer gottbestimmten Entwicklung zu zeigen. Mit der Entwicklung der empirischen Wissenschaften verschwanden diese Kuriositätenkabinette, aber ihr Abglanz feierte Wiederauferstehung in den Kunstwelten der Surrealisten.

Lautréamonts Definition der Schönheit von 1874: „schön wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“, die aus dem Notizheft eines Intellektuellen des Manierismus hätte stammen können, wurde maßgebend für die Kombinationskunst von Max Ernst und vielen anderen. Ohne sich darüber klar zu werden, knüpften die Surrealisten und Dadaisten damit an die Kombinatorik des Manierismus Ende des 16. Jahrhunderts an, als die erlesenste, ungewöhnlichste Gedankenkombination, das Concetto, das Hauptkriterium für intellektuelle künstlerische Brillanz war …

Die ganze Rede von Helmut Kesberg, Vorsitzender des Kunstvereins Frechen als PDF downloaden

Möglichkeits(t)räume

Eröffnung der Ausstellung „Möglichkeits(t)räume“
Beate Müller (Fotografie) / Jo Pellenz (Installation) /
Stefan Zöllner (Installation, Fotografie)

am Sonntag, 18.1.2015 11.00 Uhr
Gold-Kraemer-Stiftung, Alt St.Ulrich
Ulrichstr. 110 / 50226 Frechen-Buschbell

Ausstellungsdauer: 18.1.2015 – 8.2.2015
Öffnungszeiten: Di-So 13-18 h

Anagramm @13 @ SCHMU

Stefan Zoellner Ballblase Bolide.jpg

Anagramm @ 13 hat den 3. Platz des Wettbewerbs der Galerie plan-d erhalten. Interessanterweise, ohne dass die zum Objekt mitgelieferten Anagramme (Video) von der Jury damit in Verbindung gebracht wurden (wurde versehentlich falsch gehängt). Kann man sich bis zum 19 Oktober zusammen mit 195 anderen Arbeiten anschauen …