Koordinaten

derRaum

Logbuch von Stefan Zöllner

November 2, 2011

Leviathan

Filed under: Installationen — Stef @ 7:23 pm

Stefan Zoellner, Leviathan, 2011

Juni 26, 2011

Airbook

Filed under: Transhuman,Zeichnungen — Stef @ 12:18 am

Stefan Zoellner, Behelfsdarmnoppenroboter, 2011

Behelfsdarmnoppenroboter

Inkjetprints, Stifte, Tusche, Neon- und Goldfarben
ca 29 x 21 cm, 2011

Texte der Wortwarte entliehen …

Juni 25, 2011

Anagramm @4

Filed under: Anagramme — Stef @ 11:45 pm

Stefan Zoellner, Anagramm 4, 2011

Anagramm @4

Anagrammgedichte von “Lunge eines Künstlers” (links) und “Soldatengedanken” (rechts) werden von einer Computerstimme vorgetragen …

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Juni 23, 2011

TRANSHUMAN

Filed under: Transhuman,Zeichnungen — Stef @ 10:07 pm

Neuronenburst, 2011

Neuronenburst

Blatt # 1 aus der Serie TRANSHUMAN
30 unfertige, undatierte, am 19.6.2011 überdruckte und überarbeitete Zeichnungen
Inkjetprints, Stifte, Tusche, Neon- und Goldfarben
ca 29 x 21 cm

Texte der Wortwarte entliehen …

possible soundtrack

Juni 20, 2011

Mandala

Filed under: Ausstellungen — Stef @ 12:02 am

Omegasimulator, Mattscheibe, AION, BBK Koeln, 2011
Omegasimulator, das Mandala

@ AION, BBK Köln, Belichtungszeit: 1/ 1000 sek

Juni 19, 2011

Anagramm @5

Filed under: Anagramme,Ausstellungen — Stef @ 11:43 pm

Anagramm @5, AION, BBK Koeln, 2011
Anagramm @5

Synchrone Licht- und Tonsignale im Morsecode übermitteln Anagramme von möglichen Objektbeschreibungen

Mai 22, 2011

AION Presse

Filed under: Presse — Stef @ 6:15 pm
AION, BBK Koeln, 2011, Kisters, Kölner Stadtanzeiger

Kölner Stadtanzeiger
oderpdf

  AION, BBK Koeln, 2011, Styrie, Kölnische Rundschau

Kölnische Rundschau
oder pdf

Mai 2, 2011

Omegasimulator

Filed under: Ausstellungen,Semantische Felder — Stef @ 12:58 am

AION, Omegasimulator, Stefan Zoellner im BBK Koeln, 2011
Der Omegasimulator

AION, Arbeitsplatz - Omegasimulator, Stefan Zoellner im BBK Koeln, 2011
Arbeitsplatz

Mai 1, 2011

AION, Eröffnung

Filed under: Anagramme,Ausstellungen — Stef @ 8:42 pm

AION, Sabine Weber und Stefan Zoellner im BBK Koeln, 2011
Johannes Gehrke inspiziert “Anagramm @5″

Zöllner Vernisage BBK | The Siggi’s Speech from Tim Bruysten on Vimeo.

Siggi Beckers Eröffnungsrede

Fotos der Performance von fatagaga`s radical noise gibts bei Satori Hype Records … Videos davon verlinke ich demnächst

April 4, 2011

AION, Ausstellung im BBK Köln

Filed under: Ausstellungen — Stef @ 2:23 pm

Sabine Weber und Stefan Zoellner im BBK Koeln, 2011

Einladung
zur Eröffnung der Ausstellung Aion
Sabine Weber
Objekte, Zeichnungen
Stefan Zöllner
Objekte, Installationen
Mittwoch, 27. April 2011, um 20 Uhr im BBK Stapelhaus

Zur Eröffnung spricht Siggi Becker (Grimme Online Award 2007)
22 Uhr: Klangperformance fatagaga´s radical noise
Rainer Schütz, Gitarre; Andreas Techler, Saxophon; Stefan Zöllner, Samples;
Matthias Schwarz, Schlagzeug www.satori-hype-records.de

Ausstellung: 28.04. – 27.05.2011

Kunstraum Stapelhaus
Kulturwerk des BBK Köln e.V.
Frankenwerft 35
Eingang Mauthgasse, 50667 Köln
Tel 0221 / 2 58 21 13, Fax 0221 / 2 58 21 88
info@bbk-koeln.de, www.bbk-koeln.de
mo-fr 10 – 13 Uhr, 14 – 17 Uhr, di – 19 Uhr

Weitere Öffnungszeiten bei Anwesenheit der Künstler:
Sonntags, 01.05.2011 und 22.05.2011, 14 – 18 Uhr
Sa, 21.Mai 2011: Im Rahmen der bundesweiten Aktion
„Kulturgut stärken“ zeigen Sabine Weber und Stefan
Zöllner experimentelle Clips und Kurzfilme.

download PDF (1,2 MB)

CG Jung, der Enddecker des Kollektiven Unbewussten, hat mit “Aion” eines seiner Bücher betitelt,
das sich mit den Symbolwelten des Selbst befasst. Sabine Weber und Stefan Zöllner haben beide
einen direkten Draht zu diesen universellen Archetypen – jeder auf ganz unterschiedliche Art
- aber ohne dabei ins Esoterische abzugleiten.
Sabine Weber dringt in ihre inneren Räume vor und steckt die eroberten Claims mit strengen
Zeichnungen ab, die das Chaos und die Gefahr zwar noch beinhalten, die aber gebannt und trans-
formiert wurden zu einer nutzbaren Energie. Messbar wird eine solche Entwicklung am Humor.
In ihren Objektkästen werden oft mit einer einzigen kleinen Geste Geschichten erzählt,
die uns zu einem befreienden Lachen bringen.
Stefan Zöllner nimmt sich dem Abfall der Konsumgesellschaft an, in dem die kollektiven Mythen
unserer Gegenwart semantisch eingefroren sind. Er löst diese Bedeutungen in alchemistischen
Laborprozessen zunächst auf, um sie dann in neue Zusammenhänge zu vernetzen. Dabei benutzt
er auch – sehr bewußt – die Sprache, um ins Unbewusste vorzustossen. Wieder aufgetaucht
aus seiner Parallelwelt, bringt er uns sonderbare Trophäen mit.

Januar 22, 2011

Omegapoint

Filed under: work in progress — Stef @ 10:17 pm

Omegasimulator, 2011

Is it possible to touch or break through the BRANE?
And … what`s behind that curtain?

Omegapoint, the tie loop between everything and nothing.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Januar 9, 2011

Spinal Architect

Filed under: Mobilmachung — Stef @ 5:56 pm
Spinal-Architect

Anleitung Anleitung Zepter Spatel hit me with a flower Zange Kundalini Lungenportrait Lilie Zaepfchen Silberling Eukalyptus Samen Apfel yang yin Rad Feuerstein Paeckchen

Dieser Koffer wird von führenden Rückgratarchitekten empfohlen. Er enthält 18 spirituelle Interfaces und eine Anleitung. Bitte benutzen Sie Ihr Computerinterface, um die Haptik der Elemente besser zu verstehen.

Dezember 29, 2010

End of the night

Filed under: Mobilmachung — Stef @ 3:33 pm
Letzte Reise   Nach der Mundöffnung
in der Goldenen Kammer
die Tränenmelodie
in alle Himmel spiegeln
Diamanttropfen
zu Lapislazuli transformieren
den Blauen Keil
in die leere Mitte
des invertierten Firmaments
herabsenken
Goldvollmonde
mit dem Schreiber
auf alle Meridiane ätzen
im Gravitationsloch
das Katzengold des Geistes fangen
den Käfig für immer verlassen
in den hellen Tag hinaustreten

Dezember 16, 2010

Omegasimulator

Filed under: work in progress — Stef @ 2:41 pm


work in progress: der Omegasimulator (Arbeitstitel)
ein selbstreferenzieller, auf den Omegapunkt gerichteter Apparat … ein sich selbst reproduzierendes Maschinchen … willkürlich und absurd …
aber die Avantgarde des Absurden hat sich längst aus der Kunst heraus in die Wissenschaft bewegt …
nebenbei sehen die ersten in mir schon einen Vertreter des Posthumanismus

Dezember 15, 2010

Strahlengang

Filed under: Camera Obscura — Stef @ 4:07 pm

Camera Obscura, Der Weg des Lichtkeimes

Der Weg des Lichtkeimes
3D-Skizze zum Komplex Camera Obscura

November 16, 2010

Neon meat dream of a octafish

Filed under: Zeichnung — Stef @ 3:55 pm

Neon meat dream of a octafish

Serie von 45 Blättern
20,5 x 29 cm
Stifte, Tusche, Neonfarben auf Inkjetprints (zum Teil Überdrucke
herausgerissener Seiten eines Kataloges der Künstlerin Inge Mahn)
August 2010

Hommage an Captain Beefheart and his Magic Band

Nachtrag:
Heute, 1 Monat nach diesem Eintrag, hat sich der Captain zur Begegnung mit dem Chef der Dadaisten aufgemacht. Bis bald, Don …

November 5, 2010

Darkroom 2

Filed under: Ausstellungen — Stef @ 2:03 am

Darkroom 2, 2010
Darkroom 2 @ derRaum , 2010

“The great artist of tomorrow will go underground.”
Preisfrage: Wer hat das gesagt?

Oktober 18, 2010

Interjection

Filed under: Ausstellungen — Stef @ 2:01 pm

Interjection, 2010

Stefan Zöllner präsentiert Interjection

Beschäftigung mit Comics als ästhetisches Ausgangsmaterial für die künstlerische Konzeption, Erschliessung von Methoden der Trivialisierung oder der Übertreibung, Zeichnen von Cartoons als Erholung vom Ernst der Schönen Künste, Storyboards, Speechbubbles oder Stop Motion als Erweiterung des Tafelbildes … es gibt viele Annährungen. Johannes Gehrke, Violetta Hövelmann, Julia Hübner, Anne Kaminsky, Simone Letto,  Markus Marquart, Peter Sutter und Stefan Zöllner zeigen anläßlich der Schließung des WP8 dazu korrespondierende Arbeiten.

Interjection
1-Nacht-Instant-Ausstellung
WP8
Kölner Str. 73
40211 Düsseldorf

3.11.2010
ab 20:00 Uhr

Mai 8, 2010

Mobilmachung 2010

Filed under: Mobilmachung — Stef @ 4:26 pm

Mobilmachung, 2010
Mobilmachung 2010
Installation, Gruppenausstellung “I know it when I see it”, Köln

Objekt-Assemblagen, Fundstücke, Artefakte im halbfertigen Zustand, Noch-nicht-Kunst oder Nicht-mehr-Kunst, Gerümpel und Zeug als Rohstoff für kommende Meisterwerke, Schnüre und Schläuche als Verbinder kriechen aus Koffern, wo sie manchmal ungeordnet, manchmal systematisch sortiert herumliegen, kommen aus ihrer Passivität hervor wie wilde Springteufel und beginnen einen Tanz. Sie klettern übereinander, schubsen und stoßen sich gegenseitig und bieten sich gegenseitig Kletterhilfe (Spitzbubenleiter). Mitten in der Bewegung stoppt das Ganze, wird Bühnenbild, verweilt als Gruppenstatue etwa wie Artisten, die sich zu einer Menschenpyramide formiert haben und schweratmend aber lachend den Applaus genießen. Danach geht es zurück in den Koffer und auf die Heimreise.
Nur ein Trickfilm bleibt als Zeitzeuge zurück.

April 9, 2010

I know it when I see it

Filed under: Ausstellungen — Stef @ 6:22 am

I know it when I see it, 2005
I know it when I see it, 2010

Gruppenausstellung
Barthonia Forum, Köln
21. -25.4.2010

mit
VIOLETTA HÖVELMANN | ADRIAN LOHMÜLLER | MARKUS MARQUARDT | ANDREAS TECHLER | FRIEDRICH VON HÜLSEN | STEFAN ZÖLLNER | Special Guest: ANDREAS GEHLEN

download Rahmenprogramm pdf
Aktuelle Infos: @ facebook

März 25, 2010

Anagramme

Filed under: Anagramme — Stef @ 6:29 am

Anagramme

Anagramme
Sammlung Siepermann, Wuppertal
2010

Februar 20, 2010

Osterwasser

Filed under: Katzengoldhornissen — Stef @ 8:26 pm

Osterwasser, 2005
Aspergill/Osterwasser, 2005

Gießkannenschimmel
inflammatorisches Response-Syndrom
Entscheidung nach:
Eintrittspforte der Erreger
Reverse Transkriptase / Dulbecco
Nukleophilwasserstoff
Coalbrookdale-Brücke
WASSERHEILUNG

quasi-kristallin strukturiert
SIW

Dezember 2, 2009

Chimären

Filed under: Ausstellungen — Stef @ 1:10 am

Chimaeren, 2009

“Brut”, 2009

@ WP8, Düsseldorf

(Foto: Heinz Hachel)

September 28, 2009

Kunst machen

Filed under: Anagramme,erkannt — Stef @ 9:44 pm

hat damit zu tun, Dinge passieren zu lassen

(… passieren im Sinne von etwas, das im Vorbeigehen geschieht)

Wimpernstein, 2009

“Wimpernstein”, 2009 (Anagramme I)

Juli 19, 2009

Oh la la

Filed under: Anagramme — Stef @ 12:37 am

Im Zuge der Arbeit an “Anagramme” stosse ich auf seltsame Blüten …

Mai 27, 2009

Fuge

Filed under: Anagramme,Semantische Felder — Stef @ 8:31 pm

Im Rahmen der Arbeit “Anagramme” führte eine Serie von Wortverdrehungen zur “Leiterin der Fuge” (eine multiple Persönlichkeit zwischen einer unbekannten Bürovorsteherin und Paul Celan) und ihren Anweisungen: nämlich dass ich eine Fuge komponieren müsse, betitelt “C-Dur Brille”.

Ein Axiom vom “Anagramme” lautet: alles was dabei herauskommt, muss realisiert werden. Also hatte ich keine Wahl.

Nun habe ich natürlich keine Ahnung, wie so etwas geht. Das dreisemestrige Studium der Musikwissenschaft hat da nichts hinterlassen. Neulich, zu Besuch bei einem Freund, schlug ich vor, eine Fuge zu komponieren. Ich dachte mir am Klavier eine kleine Melodie aus, von der ich glaubte, sie klinge irgendwie nach Bach (um bescheiden zu bleiben). Währendessen fragte ich Georg, ob es nicht ein Programm gäbe, dass Fugen berechnen könne. Er fand sofort was. Ein halbe Stunde später hatte wir “Tonica_Fugata” installiert, die Melodie notiert, eingegeben und drückten den Button “Fuge berechnen”.

Innerhalb einer Microsekunde spukte das Programm die fertige Partitur aus.

Hier ist sie:

cdurbrille 2009 / mp3-128kBits/s-Stereo

Die einstimmige Melodie am Beginn ist mein Werk, der mehrstimmige Rest ist das Produkt eines coolen Algoritmus’.

Die Leiterin der Fuge, 2009
Die “Leiterin der Fuge”, 2009

Mai 24, 2009

Bedeutung

Filed under: Anagramme,Semantische Felder — Stef @ 11:00 pm

1.) Etwas, das per se keine Bedeutung hat, bekommt diese durch Fokussieren und Insistieren.

2.) Wenn also an sich bedeutungslose Objekte mit semantischem Mehrwert aufgeladen werden, liegt dem ein Fokussieren und Insistieren zugrunde,

3.) Will eine Behauptung einen Sinn erfinden, muss sie so fokussiert sein, dass sie Tatsachen gebiert.

4.) Tatsachen (Objektebene) sind identisch mit Behauptungen (Wortebene) in dem Sinne, dass eine Möglichkeit sich (real) behauptet hat & den Beweis auf diese Weise existentiell erbringt.

5.) Behauptung – Beweis – Gesetz

Thesen aus “Anagramme”, 2009

Bitumentestgeraet, 2009

Ein ereiferter Dorn im Bitumentest, 2009

Mai 18, 2009

Das 4D-Schach auf der SIGINT 2009 in Köln

Filed under: 4D-Schach — Stef @ 9:54 am

Jürgen Fricke hat als Strippenzieher im Hintergrund dafür gesorgt, dass mein 4D-Schach erneut der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Sigint 2009, veranstaltet vom Chaos Computer Club findet vom 22-24-5.2009 in Köln / Mediapark statt.

Interessierte können im Vorfeld hier die Spielregeln studieren.

4D-Schach, 2006

2 Spieler überdenken ihre Strategie (Vernissage der Ausstellung “Hasta l’Awista” in Düsseldorf, 2006) – Foto: Heinz Hachel

April 24, 2009

Anagramme

Filed under: Anagramme,Semantische Felder — Stef @ 11:54 pm

Neues Projekt im Rahmen der Semantischen Felder: ANAGRAMME

Die Idee: Mit Hilfe von Anagrammen (sprachlich) zu neuen Denkgebilden (Objekten) kommen.

Durch Sprach- und Objektzerlegung einen inhaltlich-konzeptuellen Mehrwert erzeugen.

Maulkorb

Mit getrockneter Hühnerhaut überzogener Maulkorb, 2009

Huehnerleder

Maulkorb, Hähnchenschenkel (Bio), 2009

März 25, 2009

Vicious

Filed under: Objekte — Stef @ 1:16 am

vicious
Gedankenfoto, 2009

März 19, 2009

Enigma

Filed under: Labor — Stef @ 10:39 am

enigmatic tools
Print auf Transparentpapier, 2003

enigma
Enigmatische Tools aus “Das Labor” @ derRaum, 2007

muff-darkroom
Muff, Objekt aus “Darkroom” @ derRaum, 2004

Mit der Energie eines Quasares auf unbekannten Frequenzen senden ..
Minimale Geste
Und damit dann wuchern

März 17, 2009

Vier Schnäbel

Filed under: Lichtkeim,Objekte — Stef @ 12:35 am
Vier-Schnaebel

“Vier Schnäbel”, 1992

don’t touch this: activate the changeling!

März 15, 2009

Noch zu erfinden …

Filed under: Noch zu Erfinden ... — Stef @ 10:47 pm

ACHTUNG! ICH KÜNDIGE MEINE TATEN IM INTERNET AN!

Scheidenwurst

Qualschrank

Schwitzkanone

Leberspeckquirll

Landungserbsen

Folterquallen

Halbaffenautomatik

Sendungsmuskel

Tickzucker

Mehlschweiß

Hepatitiscreme

Schabfleischlampe

Kothaube

Psychodiaphragma

Milchfettpumpe

Pickelfutter

Urinpeitsche

Filzlinseneintopf

Wespenhonig

Drehschmalzlamellen

Lattenpulver

Rektalbörse

Anisöffnung

Hemmschwelle

Ekelspender

Kiemenbremse

Autogenes Scheißen

Narkosensex

Wortliste vom 6. Januar 1995 (Seite 1 )

Die kursivgedruckten Erfindungen wurden in ein Lauflicht einprogrammiert und 1995 in der Ausstellung “Fallen und Trophäen” im Schaufenster der Galerie am Schlachthof in Köln gezeigt.

Die fettgedruckten können hier vom CELEBRALATOR materialisiert werden.

Die Erfindungen wurden für die Aktion “Der wahre Underground” (in der Kanalisation in Düsseldorf, 1996) mit Edding auf Luftballons geschrieben und in das anwesende Publikum, das der Slampoetry vom Stan Lafleur und anderen lauschte, verteilt.

hier ist die vollständige Liste von “Noch zu erfinden …”

März 12, 2009

Zone

Filed under: Mobilmachung — Stef @ 11:21 pm

“Hier ändert sich in jeder Minute alles! Verstehen Sie?” (Stalker)

Feuerkoffer2

“Feuerwaage II”, 2009 (case#36)

März 11, 2009

Multiple Singularity

Filed under: System — Stef @ 1:26 am

Multiple Zukünfte
wollen wie alle einzigartigen Verzweigungen lieber doch
im Myzel einer Singularität verdichtet sein, um da dann endlich fein zu werden

multiple future, multiple singularity

Ähnliche Vorgänge
in den Windungen des Hirns
nach aussen gedreht, um Geist-Hoffnung zu erfinden

Dazu Pilze und Kartoffeln essen

März 1, 2009

Homunculus

Filed under: Mobilmachung — Stef @ 7:15 pm

Homunculus

“Homunculus”, 2009 (case#34)

don’t touch this: activate the changeling!

Februar 17, 2009

Demokratisches Schach?

Filed under: 4D-Schach — Stef @ 11:56 am

democratic-chess

gefunden von Georg.

Februar 12, 2009

Violet Wand

Filed under: Mobilmachung — Stef @ 2:52 pm

vw
(Bildzitat www.violet-wand-germany.biz)

Ich schwöre, heute höre ich zum ersten Mal den Begriff “Violet Wand” und erfahre, was es damit auf sich hat.

Dabei habe ich einen Original Violet Wand, ohne Tesla-Trafo und Handgriff, aber mit vielen noch intakten Elektroden, für eine Spottpreis auf dem Flohmarkt gekauft, ohne zu wissen, zu was die sonderbaren Geräte gut sein sollten … zu einer Zeit als meine Kofferserie schon 2 Jahre alt war. Ich wollte ihn erst nicht haben, weil er die Originalität meiner Idee untergrub. Irgendwie ein alberner Gedanke, denn meine Koffer kommen kunsthistorisch ja nicht aus dem Nichts. Wenn man sich nun die Ästhetik der Violet Wands aus den 20er Jahren einmal ansieht, kann man sich aber auch fragen, inwieweit die Idee des Vaters aller Kunstkoffer (MD/RS) absolut originär war. Und das rückt die Dinge in ein neues Licht.

Man kann sich außerdem fragen, ob das Schwarzlicht, das ich seit einiger Zeit in meinen Installation benutze, auch wieder mit all dem zu tun hat.

Derzeit arbeite ich erneut am Projekt Semantische Felder und der forcierte Drang, alles mit allem zu verbinden, greift auf meine Wahrnehmung über. Interessanter Zustand.

Die seltsamen Früchte demnächst hier …

Violet
(Bildzitat wikipedia.org)

Dezember 10, 2008

The Changeling (2) – Die Ausstellung

Filed under: Ausstellungen,Changeling,Installationen — Stef @ 6:05 pm

(Video “changeling”, made by Ansgar Grimmenstein)

Dokumentation:
Eröffnung 1 (flickr account von Siggi Becker) Fotos von Georg Heuschen und Stefan Zöllner
Eröffnung 2 (flickr account Stefan Zöllner) Fotos von Ansgar Grimmenstein

Pressespiegel:
Kölnische Rundschau

November 23, 2008

The Changeling (2) – Einladung

Filed under: Ausstellungen,Changeling — Administrator @ 12:41 pm

Eine Rauminstallation in der Giesler Galerie vom 8.12 – 31.12.2008
Zur Matinée am 7.12.2008 um 12 Uhr im Café Giesler‘s
50321 Brühl, Uhlstrasse 100 laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es spricht der Grimme-Online-Award Preisträger Siggi Becker

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Giesler‘s
täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr zu sehen.

Realisation der Ausstellung: GALERIE Vorbrodt

mehr
Pressetext/pdf

Links, die ich mir selber schicke

Filed under: erkannt — Administrator @ 12:39 am

Drone, Beitrag von spiegel online, heute
Moths uralter Beitrag von Times online, 2007 (kam mir hier heute so unter die Maus …)

November 22, 2008

Links die mir Freunde schicken

Filed under: erkannt — Administrator @ 10:51 pm

wwwoooowww, das ist heute möglich!!! (von siggi)

und

verdammt, 2 perlen gestern auf ARTE, das ist eine davon
(von georg)

November 1, 2008

The Changeling (1)

Filed under: Ausstellungen,Changeling,Installationen — Administrator @ 12:47 pm


Mein Beitrag zum Projekt
“Unter freiem Himmel” (Phase2)
BOTSCHAFT
Düsseldorf, Worringerplatz 4

Eröffnung: 6.11.08 – 19:00 Uhr
bis: 22.11.08
Alle Infos: mitohne.de

Nachtrag:

SLIDESHOW hier anschauen

Oktober 28, 2008

Robot

Filed under: Changeling — Stef @ 1:44 pm

robot

Oktober 12, 2008

double blind

Filed under: Ausstellungen,Topologie — Administrator @ 1:02 pm

Einladung:

Eine tautologische Objektinstallation

11. und 12. Oktober 2008
13:00 bis 20:00 Uhr

@derRAUM
Dünnwalder Mauspfad 341
D-51069 Köln

“Ein Mann rasiert sich und hält den Rasierapparat in der rechten Hand.
Er schaut in seinen Spiegel, und dort sieht er sein Spiegelbild, das sich mit der linken Hand rasiert.
Er sagt: “Oh! Rechts und links haben sich verkehrt.
Warum findet keine Verkehrung von oben und unten statt?”

(Gregory Bateson, “Geist und Natur – eine notwendige Einheit”)

Nachtrag:

SLIDESHOW hier anschauen

Oktober 9, 2008

Offene Ateliers 2008

Filed under: Ausstellungen — Administrator @ 1:16 pm

… eigentlich wollte ich keine Offenen Ateliers mehr mitmachen …


foto: Worring

“SZ in seinem Atelier in Dünnwald. Für die Offenen Ateliers arbeitet er an seiner Installation double blind, die in Ausschnitten und in Arbeit im Hintergrund zu sehen ist.” / KSTA zum Artikel

September 15, 2008

Weibisch/Männische Sähmaschine

Filed under: Objekte — Administrator @ 1:30 pm

oder ein Pflanzapparat, jedenfalls ein Royal

August 17, 2008

Werkstatt

Filed under: erkannt — Administrator @ 11:07 pm

und Werk sollen sich vermischen.

Juli 11, 2008

Definition: Realität

Filed under: Lichtkeim — Administrator @ 1:39 pm

Ich weiß nicht, ob dieser Gedanke in der Philosophie oder in einem Zweig der Theoretischen Physik nicht längst ein alter Hut ist, für mich ist es ein originärer Gedanke:

Realität = Informationsmaximum

Jede Reproduktion der Realität (Fotografie, Gedanke, Theorie) ist eine Reduktion von Komplexität.

April 30, 2008

Co(s)mic Machine

Filed under: Zeichnung — Administrator @ 1:15 am

“Co(s)mic Mashine”, Grafikserie, Stifte auf C-Print, 21 x 29 cm, April 2008
Die ganze Serie anschauen

April 3, 2008

Lockerungsübung

Filed under: Lockerung — Administrator @ 11:16 pm

zwischen den Medien, Ebenen, Stilen, Dimensionen usw.

März 25, 2008

Parallaxenapparat II

Filed under: Geräte für den Ernstfall — Administrator @ 10:41 pm

meatspacemixer (work in progress, 25-03-2008)

März 24, 2008

Transmutationen

Filed under: Labor — Administrator @ 1:10 pm

innerhalb des Parallaxenapparates

März 22, 2008

Meatspace

Filed under: Zeichnung — Administrator @ 1:05 am


“meatspace”
Zeichnung auf C-Print, 28 x 20 cm

Architektur

Filed under: Zeichnung — Administrator @ 12:41 am

Digitale Zeichnung zu Ehren von Roberto Matta

März 21, 2008

Erneuter Angriff der Nautillen

Filed under: Zeichnung — Administrator @ 11:54 pm


C-Print, 20 x 28 cm, Auflage 5

Digitale Zeichnung für Cy Twombly
21.3.2008

Parallaxenapparat I

Filed under: Geräte für den Ernstfall — Administrator @ 12:50 am

zeitmaschine, rohrschachanlage

Die Vorrichtung in Form einer Rohrschachanlage wird der Untersuchung von Verdoppelungs- und Spiegelungstendenzen beim Bau von Rohrschachanlagen dienen. Sie ist somit eine tautologische Maschine.

21.3.2008 (under construction)

März 19, 2008

Merkmale

Filed under: Labor — Administrator @ 9:42 pm

für folgerichtige Kunst:

- immer alles Bekannte zerlegen und neu (anders) zusammensetzen
- Unmögliches realisieren
- Ausruhen verboten

März 18, 2008

Merkmale

Filed under: Labor — Administrator @ 10:04 pm

für spannende Kunst:

- hohe Unwahrscheinlichkeit
- Ideen, die der Entropie trotzen
- trotzdem chaotisch

März 11, 2008

Notfallkoffer

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 9:36 pm

Schlösser des Notfallkoffers klicken, um ihn zu öffnen ; Tools und Transmutationskarten zum Vergrößern klicken

Der Notfallkoffer beinhaltet:

01 Einen Plasmastab zur Erzeugung von Statischer Elektrizität
02 Einen Horchvektor (Trommelfellbohrer)
03 Eine eingeweckte Kundalinidrüse
04 Eine pataphysikalische Säge
05 Ein Senkblei mit 7 m Schnur
06 Eine holographische Cakraspritze
07 Einen siebenstufigen Fanghaken
08 Eine Saugschutzsonde
09 Zwei (Miniatur) Hirschfänger
10 Eine Kautschukschnauze
11 Ein Fahnenritzel
12 Einen Quarzquasar
13 Eine (sehr kleine) Hammerhaizange
14 Eine Transmutationsvorlage (Larvenhaut)
15 Ein (Fanghaken)-Projektil
16 Zwei Transmutationskarten von 1503–06

Alle Module sind auf soliden Sockeln verankert und können im Bedarfsfall schnell entnommen und nach erfolgtem Eingriff ebenso schnell wieder eingesetzt werden. Bitte beachten: Dieser Gerätekoffer ist ausschließlich für den Einsatz bei Geistigen Notfällen ausgelegt. Bitte studieren Sie vor Inbetriebnahme die Transmutationskarten sorgfältig.

Januar 3, 2008

Lighthouse

Filed under: Katzengoldhornissen,Objekte — Administrator @ 3:28 am


“Lighthouse”

Zimmerbrunnen für Emily

24.12.2007

Dezember 31, 2007

Transmission Code

Filed under: Zeichnung — Administrator @ 1:44 am

“Elektra”

Serie von 9 Zeichnungen auf C-Print

30.12.2007

Dezember 30, 2007

Ohrenrutsche

Filed under: Objekte — Administrator @ 4:05 pm

Objekt von 2007 (> Labor)

Poesie, die von einem wissenschaftlichen Geist hervorgebracht wurde, ist eine Verführung.

Ödipus hätte den Raum der Spezies erahnen können, wenn der Künstler ein Navigator gewesen wäre.

… Ohne Projektion vom Hirn durch das Auge bleibt jede Erscheinung blind & jeder Gedanke impotent.

(Manipulierte, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate von Roberto Matta)

ASSEMBLER

Filed under: Flugzeugfressende Gärten,Objekte,Semantische Felder — Administrator @ 12:14 am

Objekt 2002 (Flugzeugfressende Gaerten) // Text/Foto 2007/2008

(Der Text folgt den Spielregeln der Semantischen Felder

Derzeit interessiere ich mich für Sägen und studiere den Produktkatalog von Festool

Idee: Geräte für den Ernstfall von festool gesponsort …)

Dezember 2, 2007

Sakraldada

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 10:56 pm

Grabbeigabe, Object 2007 / Edition of 2 items

November 8, 2007

Unverkäuflich

Filed under: Labor — Administrator @ 8:56 pm


Labor 3, 2007, Detail: Navigator (foto by nikon d40, no additional treatments)

1. Wenn es in der Kunst etwas gibt, das unverkäuflich ist – in dem Sinn, wie man sagt: Liebe ist nicht käuflich – dann ist es das und nur das, was mich in ihr interessiert.

2. “Das Labor” als Installation verschenke ich an jeden, der es öffentlich zugänglich (zu meinen Bedingungen) ausstellt.

3. “Das Labor” sollte in einer Schaufenstersituation gezeigt werden (z.B. Neumarkt Passage). Oder mitten im Karstadt in einem dieser Carrés zwischen Uhren, Parfums und Lifestyle-Accessoirs. Möchte doch mal den Etagen-Manager sehen, der von der 1a Werbewirkung für seine Abteilung nicht zu überzeugen ist.

4. Deal mit dem Vatikan …

Header: Atheist im Kölner Dom!
Subheader: Sakrale Kunst oder Sakrileg?
Imagetitle: Der Künstler Stefan Zöllner wird “den Stall ausmisten”
Text: Ein mutiges Experiment wagt derzeit die römisch-katholische Kirche …

Nachtrag: realisiert Dezember 2009

November 6, 2007

NASA-Projekt

Filed under: Objekte — Administrator @ 10:15 pm


Yoni, Objekt von 1988

Vor Jahren hatte ich den Einfall, eines meiner Objekte als unvergängliches und die Menschheit repräsentierendes Symbol in den Weltraum zu schießen. Natürlich so, dass es unser Sonnensystem auf immer verlässt, aber für Ausserirdische leicht zu finden ist…

Das Projekt scheiterte nicht am Glauben an die Sache, sondern finanziell.

Oktober 29, 2007

Das Labor imRaum

Filed under: Labor — Administrator @ 11:33 am

Offene Ateliers 2007:


Das Labor 3 , Vogelperspektive, 2007 (mehr Bilder)

Rezept für einen Möglichkeitsraum:

Gegenstände, Begriffe, Vorstellungen auflösen, zerteilen, atomisieren. Nichts gelten lassen. Dann innerhalb des eigenen Systems neue Begriffe bilden, die sich in neuen Gegenständen manifestieren. Semantische Splitter der ausgelösten Begriffe durchkreuzen die Wahrnehmung des neuen Objekts. Ähnliche Operationen, Verfahren wiederholt anwenden. Gesetzmäßigkeiten vortäuschen.

Daraus resultierende Objekte, Begriffe, Statements miteinander verbinden, vernetzen. Die Knotenpunkte wieder auftrennen und Zwischenräume schaffen. Nicht Gesagtes, Manifestiertes in den Zwischenräumen suchen. Neue Knoten schaffen, bis das Netz zum Knäuel wird. Das ganze Knäuel mit einem Hieb durchtrennen und von vorne anfangen.

Oktober 16, 2007

LABOR III

Filed under: Ausstellungen — Administrator @ 7:42 pm

Wer das “Labor II” im Treibhaus auf der Kölner Artemiade im September verpasst hat, aufgepasst:
Das LABOR III wird @ derRaum / Dünnwald während der Offenen Ateliers 2007 gezeigt:

Noch strengere Forschung, besseres Equipement, verbesserte Technik!

Samstag 27.10 und Sonntag 28.10

September 22, 2007

Camphorcase

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 11:54 am

September 19, 2007

Labor im Treibhaus

Filed under: Ausstellungen — Administrator @ 11:09 am

© Stefan Zöllner, 2007 (mehr Bilder)

© Stefan Zöllner, 2007

© Schmitz & Hartmann, 2007

© Schmitz & Hartmann, 2007

August 12, 2007

Labor

Filed under: Labor — Administrator @ 11:14 pm
am 1. und 2. September nehme ich an der Gruppenausstellung ARTEMIADE teil. Sie findet in einer Gartensiedlung in Köln statt.

Mein Beitrag wird ein “Labor” sein, das ich in einem kleinen Gewächshaus installiere. Transparenz, Glas, Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Förderung/Forderung von Wachstum, das ist der äußere Rahmen, der durch die Funktion des Ortes vorgegeben wird. Im “Labor” finden unter diesen Bedingungen rätselhafte Versuchsreihen statt: Alltagsgegenstände werden wie Moleküle gecrackt und in dynamischen, semantischen Transformationsprozessen zu Science-Fiction-Zwittern zwischen Maschine und Alien neu verschmolzen. Es geht um Grundlagenforschung am Leben. Hier arbeitet ein “Mad Scientist” alter Schule.

Die Installation wird nach Anbruch der Dunkelheit besonders interessant sein.



Labor für Artemiade,
Atelieraufbau

oben: red-bull-ionenpumpe (zeitmaschine)
unten: chlorophyll

August 9, 2007

Topfit

Filed under: Labor,Objekte — Stef @ 11:40 pm

topfit

Objekt von 2007

Mai 23, 2007

Toller Schlitten (Excalibur)

Filed under: Katzengoldhornissen,Mobilmachung — Administrator @ 10:03 pm
scroll down to explore / move mouse over objects
 
Der Schlitten wird in einem Reisekoffer aufbewahrt und transportiert. (Alle Geräte müßen in Ernstfall für eine Mobilmachung allzeit bereit sein.) Am Einsatzort können die Elemente unproblematisch montiert werden. Die Montage dauert weniger als 7 Stunden. Anleitung beiliegend.

Mai 16, 2007

Cerebralator

Filed under: Geräte für den Ernstfall — Administrator @ 12:04 pm

click the teeth to activate …

Cerebralator
Aleatoric Transcoder aus dem Jahre 2001 (Chameleon Interfaces Inc.)

Der Celebralator ist der erste aleatorische Transcoder. Intergrierte Nanoprozessoren ermöglichen dem Objekt autogene Transformationen, die nicht reversibel und somit evolutionören Vorgängen vergleichbar sind.

Der Celebralator ist kein Computer. Es gibt keine “Undo”-Option und keine “Cancel”- Taste.

Seine visionäre Energie und die Fähigkeit, sich selbst umzubauen, machen den Celebralator zu einem einzigartigen Gegenstand, der sich selbst genügt.

Als Werkzeug ist der Celebralator nicht geeignet.

Ausgehend von der Basic-Unit und dem Start-up Programm, die von Chameleon Interfaces geliefert werden, sind Hard- und Software des Celebralator bereits nach wenigen Eingaben in einem nicht mehr vorhersehbaren Zustand.

Diese Fähigkeit ist den Nanozellen zuzuschreiben. Ähnlich der in lebenden Organismen wirkenden DNS, die ja ein in “Hardware” geronnene Code darstellt, ist das Prinzip der Nanoprozessoren eine von Chameleon Interfaces geschaffene, wandelbare Molekülstruktur: die Matrix

Die Nanozellen werden dabei, auch hier analog zu lebender Materie, in Gewebestrukturen angeordnet. Ein außenskelettartiges Chassis, diverse organähnliche Module, ein Biophoton-Monitor und die Touch-GEL Interaktionshaut verleihen dem Basic-Unit das äußere Erscheinungsbild eines Handys der ersten Generation.

Auf molekularer Ebene jedoch sind alle diese Teile hochorganisierte Strukturen, zwischen denen schwache Ströme fließen: Information.

Mai 5, 2007

Kingbee

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 1:05 am

Schlitten

Filed under: Katzengoldhornissen,work in progress — Administrator @ 12:56 am

In Arbeit. Atelierfoto. Material: Katzengold, dunkelbraunes Holz.

Überlagerung von Bedeutungen: Schlitten-Bolide-Musikinstrument-Falle-Negerklavier-Zeitmaschine-Gleitapparat …

April 22, 2007

Artificial Intelligence und 4D-Schach

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:42 pm

4d-schach

Kurt Gödel (* 28. April 1906 in Brünn, Österreich-Ungarn, heute Brno,Tschechien; + 14.Januar 1978 in Princeton, New Jersey) war Mathematiker und Logiker. Gödel wird von vielen als der bedeutendste Logiker des 20. Jahrhunderts angesehen. Seinen 101. Geburtstag nehmen wir zum Anlass, über Logik, Künstliche Intelligenz (KI bzw. AI für artificial intelligence) und Algorithmen zu sprechen.

Ein Workshop macht uns mit dem “4D-Schach” des Künstlers Stefan Zöllner vertraut und lässt uns, ausgehend vom MiniMax-Verfahren, spielerisch nach Lösungen suchen. Die Frage stellt sich: Ist das 4D-Schach im Sinne der Spieltheorie spielbar? Lässt sich das “beweisen” (und im Computer abbilden)?

Siggi Becker wird in seinem Vortrag “AI: Eine Voraussetzung der Technologischen Singularität” den Stellenwert der weltweiten Forschung nach künstlicher Intelligenz innerhalb der Szenarien unserer nahen, atemberaubenden Zukunft darstellen.

Jürgen Fricke stellt mit “Copycat” auf einer SONY NEWS NWS 3260 Workstation KI interaktiv & live vor.

Übrigens IST Albert Hofmann dieses Jahr 101 geworden …

Samstag, 28.4.2007, 15 – 23 Uhr
Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Str. 18 – 45127 Essen

Eine Veranstaltung von
(pro)3, Jürgen Fricke

www.procube.com
www.siggibecker.de
www.unperfekt.de

Unkostenbeitrag: 5,50 EUR. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um verbindliche Zusagen.

Einladungskarte

April 19, 2007

“Crazy Jack Bauer” auf der Tease Art Fair

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 11:57 am
crazy jack bauer

“Crazy Jack Bauer”, 2006
(Zur Ansicht der “Bedienungsanleitung” bitte Bild anklicken)

Das WP8 in Düsseldorf feiert sein 15 jähriges Bestehen und bespielt einen Raum auf der TEASE ART FAIR in Köln. Ich bin mit einigen Arbeiten vertreten z.B. SELBSTVERSUCH

(aus der Werkgruppe: “Mobilmachung”)

Januar 28, 2007

Prüfung bestanden

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 1:28 pm

Prüfanlagenprüfung

Flightcase bei der Arbeit.
Die Prüfanlage arbeitet tadellos.
Prüfung bestanden.

Dezember 10, 2006

Schamanenbedarf II

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 1:10 am

Schamananenbedarf

click picture to explore

Schamanenbedarf II

Developer Kit / Grundausstattung

six-pack / core 2 duo / (5 inside projection case, 1 on explorer-belt)

//***
Nr.1 , Schlüssel ist ein Duplikat + öffnet einen Alu-koffer / gekauft Nov. 2006 // am Koffer selbst befindet sich das Original//
Nr.2 wie Nr.1, öffnet “Bluebox1″ (Objekt vom Mai 2006)
Nr.3 wie oben, öffnet “Bluebox2″ (Objekt vom Mai 2006, Version mit Ledertop)
//***

9/12/2006

November 26, 2006

Prüfanlagenprüfung

Filed under: Installationen,Mobilmachung — Administrator @ 12:02 am

Prüfanlagenprüfung

Samstag, 2.12.06 ab 16 Uhr

@ Schwahn Systems
Gesellschaft für Automatisierungstechnik mbH
Kunstfelderstraße 7
51069 Köln

Anfahrt:
Linie 4 bis Odenthalerstr.
in Fahrtrichtung LINKS, 40 m bis zur Berlinerstr,
an der Ampel links und sofort wieder rechts
nach 200 m auf der linken Seite die Einfahrt
hinter dem Fitnesscenter

Nachtrag Dezember 2008:

Es gibt mittlerweile hier Fotos von der Aktion

November 22, 2006

Pflegeset

Filed under: Mobilmachung,work in progress — Administrator @ 9:25 pm

November 11, 2006

Kunsttransport

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 12:02 pm

Die Kofferserie wurde weitergeführt.
Neue und ältere Modelle werden gezeigt vom:
17-19. November 2006

@ derRaum

im Rahmen der Offenen Ateliers, Köln.

Der Koffer als Aufbewahrungsort, Bühne, Rahmen, Transportcontainer.
Darin: Dinge, die von einem Sammel- und Transformationsinstinkt geordnet und mit Bedeutung aufgeladen wurden.
Aufgabe: Unauffällig an den Bestimmungsort gelangen, dort effizient auf den Geist der Zielgruppe einwirken, unauffällig zur Homebase zurückkehren.
Option: Den Koffer verlassen und eine Rauminstallation im Handyformat bilden.

November 5, 2006

Lange Nacht

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 1:22 pm

“Rainmaker” im Einsatz
@
Kulturbunker Mühlheim
im Rahmen der Langen Nacht Kölner Museen, 2006

(Schnellschuß aus der Hüfte: 4 Tage zuvor wurde ich kurzfristig von Till Kniola eingeladen, zur “Langen Nacht der Kölner Museen” meinen Beitrag zu leisten. Ein Fall für die Koffer, ganz klar)

Juli 15, 2006

Schamanenscharade

Filed under: Geräte für den Ernstfall — Administrator @ 8:27 pm

2006

Juli 9, 2006

@ work

Filed under: Geräte für den Ernstfall,Lichtkeim — Administrator @ 10:33 pm

2006

Juli 2, 2006

Greyhound/Lava-Koffer

Filed under: Geräte für den Ernstfall,Mobilmachung — Administrator @ 12:57 am

Objekte von 1995 in einem Greyhound-Koffer abgelegt 2006
Zeitungsausschnitt zeigt Manifestationen von Lava

@plan.d. – Düsseldorf, Juli 2006

Laudanum-Koffer

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 12:40 am

Agentenkoffer mit Tools aus dem “Darkroom”

@plan.d.

Juni 15, 2006

Schlappenfalle

Filed under: Objekte — Administrator @ 11:45 pm

Schlappenfalle, 2006

kleines Hängeobjekt (hat heute das Licht der Welt erblickt)

Juni 14, 2006

Grausiger Fund

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 3:57 pm

Blick in eine mit Organen und Schleim gefüllte Schaumstoffhöhle, eingenäht in einen Koffer, 2006

noch zu sehen in der Galerie plan.d. in Düsseldorf (Finissage 24.6.06)

Nachtrag 27.4. : der Schleim ist mittlerweile eingetrocknet …

Juni 9, 2006

Brot

Filed under: Objekte — Administrator @ 12:11 am

wachsbrot

3 Wachsbrote von 1994, zusammengefügt mit grünem Silikon
+ 3 Geigenbogen, 3 Reagenzgläser 2006

Juni 8, 2006

7-up Whisky

Filed under: Mobilmachung — Administrator @ 9:32 pm

Mai 24, 2006

hasta luego

Filed under: Geräte für den Ernstfall,Mobilmachung — Administrator @ 2:02 pm

Rainmaker, 2006 (work in progress)

Fundstücke und aus der Warenwelt entnommene handliche Objekte, die mit minimalen Eingriffen zu magischen Tools fusioniert worden sind, verbleiben zur Reifung zunächst in der entropiereichen Umwälzanlage des Ateliers. Sie landen in einem der zahlreichen Umzugskartons. Oder sie warten in einem Regal auf ihren Einsatz. Dies ist jedoch kein lang andauernder Zustand. Im Gegenteil: Die Objekte befreien sich im Zuge meiner Arbeit immer wieder aus ihrer vorläufigen Zuordnung und bieten sich erneut an. Im Zeitraffer vorgestellt, gleicht mein Atelier einem Ameisenhaufen. Kleine animierte Plastikteile ändern ständig ihre Koordinaten.

Verschiedene solcher „Geräte für den Ernstfall“ (Ausstellungstitel von 1995) wurden 2006 in edle Koffer, Schatullen und Kisten eingebaut. Die unruhigen Geister befinden sich jetzt auf den ersten Blick in einem Zustand der soliden Ordnung. Sorgfältig verstaut und schützend umhüllt. Aber ihr Aufenthalt im Koffer verweist auf weite(ere) Reisen und somit auf erneute Bewegung. Am Zielort angekommen, wird der Koffer geöffnet. Die Insassen scheinen den Betrachter nach Sinn und Zweck ihres Hierseins zu fragen und fordern ihn förmlich auf, sie in Betrieb zu nehmen. Als Ensemble aufeinander bezogen oder als Set aufeinander abgestimmt, sind sie wie Schauspieler, die auf den Regisseur, oder wie Instrumente, die auf den Virtuosen warten.

Wird es zu Handlungen kommen? Bis die Koffer verschlossen werden und es wieder heißt: hasta l’avista, baby …

Dynamik ist auch das Thema von weiteren Arbeiten, die ich in der Galerie plan.d zeigen werde: “4D-Schach” zum Beispiel fordert die Ausstellungsbesucher zu einem Strategiespielchen der besonderen Art auf (dauert kaum länger als 6 Stunden).

April 10, 2006

hasta l’awista, baby ?

Filed under: Semantische Felder — Administrator @ 8:54 pm

(work in progress)

Presseinfo von Stefan Zöllner zur Ausstellung “Hasta l’Awista, Baby”

Die beiden Fotos auf der Einladungskarte zu der gemeinsamen Ausstellung mit Jyrg Munter in der Düsseldorfer Galerie Plan-D beziehen sich auf eine festgestellte ähnliche Herangehensweise hinsichtlich der Materialbeschaffung. Was wie ein Scherz daherkommt, ist für uns jedoch realer Arbeitsalltag.

Aber ist der kreative Prozess schon Kunst?

Zumindest in meinem Fall kann die Arbeit nicht immer eindeutig vom “fertigen” Werk getrennt werden: Es geht um Transformation. Es geht darum, die Dinge in einem “flüssigen” Zustand zu halten. Das Gerinnen in einen “kristallinen”, starren, gefrorenen, fertigen Zustand des Objekts, der Skulptur oder der Installation findet meistens erst kurz vor Ausstellungen statt.

Natürlich muss man Statements in der Öffentlichkeit machen und den Menschen etwas zeigen, was einen Titel, eine Jahreszahl und eine “Bedeutung” trägt. Es ist, als würde ich Screenshots ausstellen; der Film hingegen muss ungezeigt bleiben, da der Strom der Ideen, ähnlich wie ein intensiver Traum, in seiner Totalität nicht fassbar ist.

Mein Atelier und auch die virtuelle Zone meiner Website www.derRaum.com verstehe ich als “Möglichkeits-raum”. Hier formen sich schwer zu definierende Zustände zwischen Original und Reproduktion, zwischen fertig und unfertig: Oszillierende Kombinationen von Dingen mit unterschiedlicher Lebenserwartung oder Halbwertszeit …

Eine wichtige Arbeit der letzten Zeit, die auch in der Plan-D-Ausstellung gezeigt werden wird, trägt den Titel “Semantisches Feld”. Hier habe ich versucht, die Offenheit meiner Arbeitsweise und eben den Herstellungsprozess in das Werk einzupflanzen.

Essentiell ist dabei die Notwendigkeit, den Materialbestand wie in einer chemischen Fraktion in kleinste Moleküle oder gar Atome aufzuspalten. Ein gefundener Schiffsrettungsring beispielsweise kann nicht, quasi als Ready made, in meine Kunstwelt eintreten. Allerdings bietet er, bedingt durch sein Design und seine industrielle Fertigung, Kreissegmente an, die sofort mit der Säge angegangen werden. Und plötzlich offenbart sich mir ein leuchtend orange gefärbtes Innenleben aus Schaumstoff, das mit der verwitterten, olivfarbenen Plastikaußenhaut fast lebendig anmutet.

Der nächste essentielle Schritt heißt Fusion: Die durch sensible Destruktion gewonnenen Kunstatome werden mit anderen kombiniert. Vorhandene Affinitäten lassen bestimmte Elemente heftig und unter Energieabgabe miteinander reagieren. In einem solchen Fall bin ich als willkürlich Handelnder nicht vorhanden, sondern nur staunender, dienender Ausführender, der einen befriedigenden Aha-Effekt erlebt.

In der Arbeit “Semantisches Feld” habe ich diesen beiden Laborstrategien eine dritte hinzugefügt: Die in einer Google-Recherche gefundenen Artikel im Internet zu Suchbegriffen, die sich aus meinen Materialursprüngen ergaben, wurden ausgedruckt, mit Überzeichnungen und Notizen versehen und zu einem Buch gebunden. Die in den Internetbeiträgen ermittelten Informationen wurden wiederum in die Objektinstallation miteingebaut und das Ergebnis wurde erneut bei Google als Suchbegriff eingegeben: eine Art Feedbackschleife, die tatsächlich ein unpersönliches “Semantisches Feld” hervorbrachte.

Weiterhin werde ich in der Galerie Plan-D meine Beschäftigung mit Spielen (Mein “4D-Schach” ist eine äußerst komplexe Erweiterung des ehrwürdigen Schachspiels) und mit phantastischen, flugunfähigen Flugapparaten (“Katzengoldhornissen”) dokumentieren. Ausführlichere Informationen finden Sie bei Interesse unter http://www.derRaum.com

Und zum Schluss noch das Zitat eines Zitates, das ich gestern “zufällig” in einer Plattenkritik einer alten Ausgabe der Musikzeitschrift “Spex” (von 1985) fand:

“Romantische Ironie ist klares Bewusstsein der ewigen Beweglichkeit, des unendlich vollen Chaos; durch sie setzt man sich über sich selbst hinweg; sie ist steter Wechsel von Selbstschöpfung und Selbstvernichtung”, (Schlegel).

Stefan Zöllner, 7.4.2006

Nachtrag 29-12-2007: zukünftiges Semantisches Feld

————–

Nachtrag 13.4.2006:

… und kaum hat man es für sich erfunden, findet man, dass alle Welt es so macht.
Es gibt das private Neue nicht. Vielleicht war es schon immer so?
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,411147,00.html

April 1, 2006

Organe

Filed under: Objekte,Semantische Felder — Administrator @ 3:42 am

organteleskope
damit wir länger leben
organellen aber nicht
april april

März 26, 2006

Spargel

Filed under: Objekte — Administrator @ 5:12 pm

März 24, 2006

Schnabeltier

Filed under: Semantische Felder — Administrator @ 12:04 am

Februar 13, 2006

Pamuk Prenses

Filed under: Editionen — Administrator @ 10:48 pm

ist türkisch und bedeutet “Schneewittchen”.

Die so benannte Edition ist im Moment auf der Messe “Cologne Fine Arts” am Stand von Parzival zu sehen, wo dieser seinen “Kunstprofil-Diskus” vorstellt.

Februar 4, 2006

webart

Filed under: Poetry — Administrator @ 11:44 pm

Drucken Sie Bildschirmfotos von “derRaum.com” aus & schicken Sie mir das Blatt in einem frankierten Umschlag zu der Adresse (*) . Ich signiere es und schicke es Ihnen zurück.

(* siehe impressum)

Januar 2, 2006

Pressetext: 4D-Schach

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 9:11 pm

Das 4D-Schach soll als Erweiterung des “gewöhnlichen” Schachs und auch bisher entwickelter 3D-Schach-Varianten eine so hohe Komplexität erreichen, dass das menschliche Gehirn (auch das trainierteste) definitiv überfordert wird.

peterClouth-vor-4d-schach
Abb. Peter Clouth denkt vierdimensional (Foto Heinz Hachel)

Mit möglichst einfachen Regeln soll ein extrem dynamischer Spielverlauf ermöglicht werden, in dem Strategien zwar prinzipiell möglich, aber sehr schwer zu errechnen sind. Ich erhoffe mir, dass sich zukünftig Programmierer für das 4D-Schach interessieren und irgendwann die “Rechentiefe” der

hier vorgestellten Spielregeln

ausloten. Der Mensch wird als Spieler gegen die entsprechenden Programme keine Chance haben, wie es bei aktuellen Schachprogrammen meines Wissens schon längst der Fall ist. Dafür ist die sogenannte “Schwache Künstliche Intelligenz” völlig ausreichend. Ein 4D-Schach wäre also an sich überflüssig.

Im aktuellen Diskurs um die “Technologische Singularität” ist jedoch von intelligenten Maschinen die Rede, die eigenständig noch intelligentere Maschinen bauen (bootstrapping). Mich interessiert dabei vor allen Dingen, ob diese visionierte Maschinenzivilisation (Starke KI) an Spielen interessiert sein wird oder nur an so ernsten Dingen wie Ausbeutung und Expansion. (Sie könnte sich beispielsweise laut Kardashev die “Energie einer Galaxis verfügbar machen”.) Die Frage stellt sich, ob und wie ein solcher Gerätepark, quasi zur Entspannung und vom 4D-Schach gelangweilt, über ein 5D-Spiel nachdenken würde.

Das Spielen des 4D-Schachs für Normalsterbliche führt jedoch nicht unbedingt zu Frustration, weil man seine Strategien (scheinbar) nicht planen kann. Es ist eine Art philosophisches Spiel mit der eigenen Unzulänglichkeit. Wie im richtigen Leben sind wir dazu verurteilt, über komplexe, von uns selbst ausgelöste Vorgänge zu staunen, die unsere Pläne plötzlich durcheinanderwirbeln. Aber natürlich ist es möglich den Gegner matt zu setzen… mit etwas Glück.

Ich weise darauf hin, dass ich nahezu keine Spielpraxis im “gewöhnlichen” Schach besitze. Mir ging es lediglich darum herauszufinden, ob ich in der Lage wäre, aus einem alten Spiel ein neues abzuleiten, das eine Zumutung und Herausforderung
gleichermaßen ist. Denn ohne ein bißchen Hybris komme auch ich nicht aus.

Dezember 30, 2005

Bootstrapping

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 3:48 pm

Genau das will das 4DSchach sein: eine Münchhauseniade.
Am 16.1.2006 am Filzengraben 43 in Köln werde ich die Unterschiede zu bisher existierenden 3D-Schach-Entwürfen mit der Veröffentlichung meiner eigenen Spielregeln (soft) und dem Prototypen (hard) klarstellen. Bis dahin kann man schon mal das schicke Design virtuell bestaunen.

Dezember 26, 2005

4D-Schach und Realität

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:51 am

Das Alles hat nichts mit unsren Problemen zu tun!
Um die zu lösen, müssen wir deutlich mehr Köpfchen ins Spiel bringen!

Choreografischer

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:16 am

Das 4D-Schach ist musikalischer und choreografischer als das “herkömmliche” 2D-Schach.
Die Züge sind lockerer, körperlicher und experimenteller. Die Bewegungen suchen etwas…
Der Sinn des 4D-Schachs ist die Suche nach einer Regel, die sich selbst ständig überhöht!

Grenzen der Komplexität

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:08 am

Ein überlappendes SYSTEM von Spielregeln für das 4D-Schach machen, das frei schwingt.
Alle Ansätze von Spielregeln sollten für ‘s erste Sinn machen.
Ideen, die sich davon ableiten. Ideen, die davon wegführen.
Daraus ergeben sich theoretische Fehler, Lücken in der Spiellogik, paradigmatische Schnittstellen zu ganz neue Spielen usw…
Woraus wiederum Fragen resultieren, deren Antworten neue Regeln ergeben usw.
Wo wären da Grenzen der Komplexität?

Inframince

Dezember 21, 2005

Raumkrümmung

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 1:31 am

Das 4D-Schach wird quantenorientiert gespielt (digital).
d.h. es gibt keine analogen Phasenübergänge.

Ausnahme: Das Innere Opfer!

(Collage 21.12.2005, Notiz 25.12.2005)

Dezember 18, 2005

Flightcase im WP8

Filed under: Geräte für den Ernstfall,Mobilmachung — Administrator @ 1:59 am

Der “Flightcase” im Schaufenster des WP8.
Die Ausstellung kann bis zum 30.12.2005 gesehen werden.

Nachtrag:
“Flightcase” ist wieder zu sehen: “hasta l’AWISTA” , Galerie plan.d , Düsseldorf, bis 24.6.06, www.plan-d.de

Dezember 11, 2005

Semantisches Feld 1

Filed under: Semantische Felder — Administrator @ 11:02 pm

Delphin, 2004, Edition = Doppel / Zwillinge


Buch, 2004, 30 x 21 cm, Inkjetprints, Zeichnungen, Notizen

” Es umgekehrt wie Duchamp machen!
Ästhetisch anfangen. (Objekt)
Aus den “wirklichen” Bedeutungen der Bestandteile eines zusammengesetzten Readymades > semantische Bedeutungsorgien ableiten!

Erst das Objekt, danach die Legitimation durch das Wort (Geist) …”

> Google-Suche: “Boje, Fackelhalter, Seifenschale, Kohlensäurepatronen, Rettungsring.”

Dezember 9, 2005

Playstation

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 9:03 pm

Um den Turm wird am Boden konzentrisch eine ringförmige Plattform angebracht, die mit Kontaktmikrofonen an der Unterseite versehen sind. Betritt ein Spieler den”Ring”, wird die transpersonale Lichtmatrix aktiviert. Das 4D-Schach interagiert jetzt wie eine Mindmachine mit dem Spieler. Die Konzentration des Spielers, des Gegners und der Zuschauer steigern sich. Die Spielweise ändert sich von berechnend zu traumwandlerisch …

Dynamische Regeln (open source) sind möglich, die von den Spielern im Moment des Entstehens akzeptiert werden müssen: es ist klar, dass sich so kein Nullsummenspiel ergeben kann. Das Erfinden neuer, besserer Regeln ist eine Metaregel. Was passiert, wenn neue Metaregeln sofort innerhalb des Spieles angewandt werden?

Beispiel für eine Metaregel:

- gebe in den “post slug” eines bestimmten threats deines wordpress-bloggs die beiden wörter “spieltheorie” und “metaregel” ein.

- erfinde ein paar Tage später einen neuen threat, in dem die beiden Begriffe Sinn machen und verlinke mit einem intelligenten Artikel, der sehr weit oben in der Suchmaschine steht (Platz 1, während du mittlerweile Platz 5 eingenommen hast)

- du stärkst somit deinen Gegner, was dir eine perfekte Loose-loose-position bringt.

- Suche dir Zeugen für diese Konstellation, mache zum Beweis ein Bildschirmfoto!

- oder (neue Metaregel) : FÄLSCHE ein Bildschirmfoto!!!

So ergibt sich Relevanz.

Semantische Querstreben einbauen ! (Nachtrag: 12.12.05)

Dezember 3, 2005

Schachmatta

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 4:18 pm

Traum von heute Nacht:

Sinn des Spiels ist es, den eigenen König matt zu setzen! (loose-loose-position)
Was passiert, wenn zwei Spieler versuchen zu verlieren?

Überlegungen von heute Morgen:

Da 7 Ebenen für bestimmte Zeitabschnitte verschoben werden können, ergeben sich Möglichkeitsräume, die die Komplexität des ‘gewöhnlichen’ Schachs bei weitem übersteigen.

Das 4D-Schach sollte für Menschen zwar intuitiv spielbar, aber nicht durch Vorausberechnung zu bewältigen sein. Prinzipiell sollte die Vorausberechenbarkeit aber gegeben sein.

Die Frage ist: Ist es möglich, sich ein funktionierendes Spiel auszudenken, dessen Dimensionen man nicht mehr überblicken kann? (Die Anzahl der möglichen Stellungen im ‘Gewöhnlichen’ Schach soll die Zahl der Atome im Universum übersteigen!)

Und: wird es eines Tages Maschinenintelligenz geben, die die Tiefe eines solchen Spieles vollständig ausloten kann? Wird diese Artificial Intelligence daran interessiert und in der Lage sein, sich selbst ein Spiel auszudenken, die sie selbst nicht bewältigt?

Müssten wir dann von Artificial Fantasy reden?

(Das 4D-Schach wird auf den Kölner Passagen vom 16.- 22.01.2006 zu sehen sein.)

(Ich wiederhole: Hier geht es nicht um bereits ausformulierte SPIELREGELN, die konventionelle Spielbarkeit ermöglichen, sondern um spielerische REGELVERSCHIEBUNGEN ‘gewöhnlichen’ Schachs, die zu MÖGLICHEN Konzepten für ein neues unendliches Spiel führen sollen…)

Remis?

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 3:20 pm

Eiskalte Berechnung: Das Spiel wurde vom Programm nach der “Drei-Züge-Regel” mit Remis beendet. (Diesmal OHNE zurückgenommene Züge auf meiner Seite) Wenn ich das Teil zum ersten Mal schlage, werd’ ich mich trauen, gegen einen Menschen zu spielen.

Nachtrag am 6.12.

Heute ein weiteres Drei-Züge-Remis in einer an sich hoffnungslosen Lage. Warum rückt das Java-Applet nicht in aller Ruhe mit seinen verbliebenen Bauern vor und macht mich mit einer frischen Dame fertig? Na ja, will mich wohl in Spiellaune halten …

November 30, 2005

Flightcase

Filed under: Geräte für den Ernstfall — Administrator @ 2:07 am

Objekt vom 30.11.2005

Das atavistische Modell. Die Tarnung nach außen ist perfekt.

Aneignung geistiger Grundsätze ohne Grund macht Spaß! Soviel weiß ich…

- Der Flightcase Nr.1 wird auf der Ausstellung “Glauben ist nicht Wissen” im WP8 in Düsseldorf vom 16- 30.12.2005 zu sehen sein. Eröffnung ist am 16.12.2005 ab 20:00 Uhr. -

November 28, 2005

Mandalabox

Filed under: Camera Obscura — Administrator @ 1:11 pm

Im verspiegelten Inneren der Box werden Röntgen-KNÄUEL transformiert.
Ist das KNÄUEL ausreichend angereichert, sendet die Box durch das “Auge” einen Lichtkeim aus (kohärent, oberhalb der Laserschwelle).
- Die Box ist ein Zentralmodul der CAMERA OBSCURA.

Alpha-Omega

Filed under: Digital — Administrator @ 12:53 pm

“Schicke Hölle”, Digitale Collage, Videostill, 2005

Transformationsprozesse der schmerzhaften Art.

mehr

November 27, 2005

Showroomdummies

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:24 am

dann schon lieber Schaufensterpuppen …

Hier also ein Link zu einer moderaten Pornoseite: “Erotomaniacs”

Schaufensterverhalten, Aussenwerbung, solche Sachen ….

November 26, 2005

Spieltheorie

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 4:06 pm

Das Ziel der Kunst muss eine “Loose-loose-position” sein, wenn sie die Durchschlagkraft eines Satori bekommen soll.

Selbstreferenzielle Systeme

Filed under: System — Administrator @ 2:19 pm

Sich selbst zitieren. Sich selbst kommentieren. Semantische Querstreben einbauen. Andeutungen machen, die versteckte unterirdische Verbindungen im eigenen Werk kurz beleuchten. Diese kurzen Hervorhebungen mit gegenteiligen Aussagen wieder zurücksetzen oder in Frage stellen. Spuren zurücklassen. Spuren verwischen. Köder auslegen …

Dieses Spiel kann man auch auf eine Interaktion des eigenen Werks mit der Kunstgeschichte ausweiten. Wo ich hinschaue, machen das ja auch alle.

Wo aber ist Offener Raum, der noch nicht verlinkt ist?

2D-Schach

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 1:14 pm

Was so ein richtiger 4D-Schach-Visionär nebenbei vielleicht auch tun sollte: mal reinschnuppern beim kleinen Bruder, dem ‘gewöhnlichen’ Schach. Wann habe ich eigentlich das letzte Mal gespielt? Mit 15? Wie Rochade geht, wußte ich schon nicht mehr … von ‘en passant’ hatte ich noch nie gehört.

Gestern Nacht ging es dann in den ersten Turnier gegen eine kleine Java-Anwendung. Ich war ein guter Verlierer in allen Spielen der Schwierigkeitsstufe 1.

Heute morgen habe ich gegen eine gehandicapte Ausgangsstellung von Schwarz (ohne Dame und ohne Türme) souverän gewonnen. Und gerade eben – ohne Handicap- gegen eine andere Programmierung REMIS erzielt (… naja, mit rückgängig machen von ungefähr 20 Spielsituationen).

Die Artificial Intelligence Forschung hat sich ja sowieso eher dem GO zugewendet. Da es im 4D-Schach um intuitives Erfassen von Raumzeit gehen soll, werde ich wohl den nächsten Selbstversuch unter Einfluß von Grünem Tee durchführen.

Ist ja auch einfacher …

Vielleicht sollte ich den Computer mal auffordern, ein chaotisches Bild zu malen, das SINN transportiert … also mal was anderes als Apfelmännchen.

November 22, 2005

Turnier von 2003

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 2:29 am

>> Mehr zum ersten Turnier von 2003.

4D-Schach Metaregel

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 1:47 am

Das 4D-Schach integriert Chaos!

Rochade

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 12:46 am

7 Bretter mit jeweils 7×7 Feldern

Eine Verschiebung der (Bretter) Ebenen durch den Spieler, der vier seiner Figuren senkrecht übereinander positioniert hat, ist möglich. (=Rochade)
Die Ebene wird dabei wie eine Schublade um eins bis sieben Reihen herausgezogen (jeweils nur in eine bestimmte Himmelsrichtung).
Dadurch kann die Spielsituation temporär verändert werden.
Wird durch eine solche Bewegung ein König mattgesetzt, ist das Spiel beendet.
Alternativ kann dadurch eine Figurenbewegung ausgeführt werden, die sonst nicht möglich gewesen wäre.
Nach seinem Zug muss der Spieler die Ebene zurücksetzen.
Bietet er mit Ziehen der Ebene Schach, kann er entscheiden, die Ebene in der gezogenen Position zu lassen.

November 20, 2005

System

Filed under: System — Administrator @ 4:05 am

Installation von 2001

Ein zersägtes Ehebett aus Urgroßmutters Zeiten mutiert zu einem Regelwerk von Schubfächern und Zugseilen.

Ein Besuch der spanischen Stadt Pamplona an einem enorm heißen Nachmittag unter Psylocibineinfluß im Sommer 2000 führte zu einer gesteigerten Empfänglichkeit für die dortige Architektur. Vor allem faszinierte mich die Verschachtelung der Fenstersysteme, die aus Innenfenster, Sicherheitsgitter, Aussenfenster und Fensterladen bestanden. Ich schoß 2 Diafilme davon.

Zu Hause in Köln begann ich mit der Arbeit am “System”.

Stellungskrieg

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 3:33 am

4D-Schach, Spielregelregel

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 3:16 am

Komplexe Spielregeln zulassen!
So komplex, dass das Spiel im eigentlichen Sinne kein Spiel mehr ist, sondern eine Zumutung + Herausforderung!

November 19, 2005

4D-Schach _ Regeln

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 10:32 pm

1. Den Figuren Spielstärken zuordnen. Jeder Spieler sucht sich verschiedene Figuren aus einem Fundus aus, die zusammenaddiert eine noch zu bestimmende Spielstärke ergeben. Der Fundus der Figuren ist ein extrem erweitertes Rollenspiel des “gewöhnlichen” 2-D-Schachspiels: Wir könnten hier Duchamps “Neuf Male Malic” als Figuren zulassen oder eigene Kreationen ins Spiel bringen. Für meine Mannschaft würde ich zur Zeit meine Hornissen antreten lassen…

2. Das 4D-Schach soll im Sinne einer Open Source-Software gespielt werden. Jeder Spieler definiert die Freiheiten seiner Figuren vor Spielbeginn. Er hat ein bestimmtes Kontigent an Bewegungen, die er auf seine Figuren verteilt: z.B in der Summe:
32v32h32d und ein “Joker” 00v00h00d

hier stehen die Zeichenketten

- ’00′ (eine um 90° gedrehte 8 (acht)) für Unendlich (d.h. bis SpielraumEnde)
- ‘v’ für vertikal
- ‘h’ für horizontal
- ‘d’ für diagonal

der Spieler initialisiert Figuren folgendermassen:

- der ‘Kneifer’ kann z.B. ’6v2h’ ausführen
- die `Katzengoldhornisse’ = ’2v3d’
usw.

jede Figur darf nur eine Richtungsänderung haben

Diese Eigenschaften können solange verteilt werden, bis die Summe 32v32h32d erreicht ist.
Maximale Anzahl der Figuren, die in den Spielraum dürfen: 16
Die Spielstärke ’00′ entspricht in etwa der ‘Dame’ des gewöhnlichen 2D-Schachs. Sie darf zusätzlich 2 Richtungsänderungen haben.
Die ’00′-Dame (Joker) gehört standardmäßig ins Spiel, kann aber erst gesetzt werden, wenn man die Hälfte seiner Figuren verloren hat.
Der König ist ebenfalls obligatorisch, kann immer nur ’1v1h1d’ und, wie die ‘Dame’, zwei Richtungsänderungen ausführen.

Da die Regeln sehr schwer intuitiv spielbar sind, steht für beide Spieler der zentrale Sekundant als eine Art Schiedsrichter zur Verfügung. Der Sekundant ist ein Rechner, der mit entsprechender Software und Interface zu der Hardware des Schachspiels ausgestattet ist. Er informiert die Spieler über die möglichen Züge (die am Spielanfang definiert wurden). Dies geschieht folgendermaßen:

to be continued…

(In den kommenden Aufzeichnungen zum 4D-Schach geht es nicht um bereits ausformulierte SPIELREGELN, die konventionelle Spielbarkeit ermöglichen, sondern um spielerische REGELVERSCHIEBUNGEN ‘gewöhnlichen’ Schachs, die zu MÖGLICHEN Konzepten für ein neues unendliches Spiel führen sollen…)

KNÄUEL

Filed under: Camera Obscura,Lichtkeim — Administrator @ 1:51 am

Eine Art Selbstüberhöhung/schätzung: das an sich doch recht große Universum vollständig überblicken, es wie einen ausgewürgten Ballen aus Unverdautem unter die Lupe nehmen zu wollen … als ob eine Art innerer Zenmeister uns anfaucht: “Du gehst hier nicht weg, ehe du den ganzen Westfluss in einem Zug ausgetrunken hast.”

In der KNÄUELserie von 1992 erlaubte ich mir-nach jahrelangem, selbstauferlegten Malverbot- eine wahre Malorgie!

Geräte für den Ernstfall

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 1:33 am

Wir reden hier über Tools für Profis.
‘Katzengoldhornissen’ /’foolsgoldhornets’

Well, I’m a kingbee, baby, buzzin’ ’round your house …

(hier folgt ein Fanfarensolo)

is anybody out there?
is anybody inside?

Flash in a mirror

Filed under: Camera Obscura,Lichtkeim — Administrator @ 1:03 am

November 18, 2005

Alien Humor

Filed under: talking about ... — Administrator @ 12:47 am

“Your creations beautiful, but what I like best about them is that they all look as though they have an important function to perform, were intentionally made beautiful in the same way that people might choose to have a more expensive or beautiful car, even if it does the same things as a Fiat. And yet I can’t guess what the function is, sort of as if I’m looking at artifacts from a lost culture, or perhaps an alien race. It’s all very intriguing. Also, you have more than a mere technical prowess; there is definitely a sense of fun, of humor, because the pieces are also playful and inviting.”

Charles Powne, Soleilmoon Recordings

November 14, 2005

Die Posaune …

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 2:20 am

… posaunt Singuläres über die Zukunft heraus! Leicht hysterische Fanfarenfrequenzen. Let’ s get excited …

Honigfaenger

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 2:05 am

Meine Faszination für Hornissen hat etwas mit einem Traum zu tun, den ich in jungen Jahren hatte. Es gibt eine Notiz dazu, die ich demnächst hier veröffentlichen werde.

Situationsbedingt liegt …

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 1:47 am

… eine Art Schlittenposaune abwartetend vor 4 Pickelhaubentypen.
Dazwischen tropft Honig im Inneren einer Säule.

Eines Morgens …

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 1:16 am

… fand ich mich in ein riesiges Insekt verwandelt …

Objekt, 11/2005

Kneifer

Filed under: Katzengoldhornissen — Administrator @ 12:04 am

Eine weitere notwendige dekonstruktivistische Neubewertung deutschen Mobiliars. Es handelt sich hier um den “Honigsüchtigen Kneifer”, Teil einer größeren Installation, die an diesem Wochende @derRaum zu sehen war…

Während der Zerlege- und Umschichtungsarbeiten hörte ich immer wieder die Musik von Yello, die für mich in den 80er Jahren ein gewisses Dekadenzbewußtsein spiegelten … aber Captain Beefheart war mir zur der Zeit doch wichtiger. Danach verlor ich Yello aus den Ohren. Kürzlich hielt mir ein unbekannter Düsseldorfer Zukunftsfanatiker einen Batzen MP3 vor die Nase. Ob er geahnt hat, dass gut abgehangener eklektischer Kitsch gerade jetzt für mich ein Thema sein würde? Diese alten Schweizer wissen, was Groove ist. Die haben die letzen 15 Jahre nicht geschlafen. Eine Musik zu der man gut eine gelbe Sonnenbrille mit Goldrahmen tragen kann …

November 13, 2005

3D-Schach

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 6:58 pm

3-D Schach als Rauminstallation

Spiegel + Glas dominieren die Szenerie
luftige Räume mit transparenten Drucken

(Bohrung)

(Lampe)

210 cm

Objekte auch
ausserhalb
plazieren!

0,90 m

Bezüge aus Leder
mit Prägung
Holographien einbauen

(Abschrift einer Notiz vom 20/09/03, Kugelschreiber auf DinA4 Blatt)

November 12, 2005

Camera Obscura = Mensch

Filed under: Camera Obscura — Administrator @ 12:29 pm

Meine CAMERA OBSCURA ist von dem bekannten Prinzip eines primitiven Fotoapparats zwar inspiriert worden, hat sich aber von ein paar Objekten, die optische Funktionalitäten vortäuschen, zu einem Gesamtkunstwerk entwickelt, das mich noch weitere Jahre in Anspruch nehmen wird.

Derzeit umfasst die CAMERA OBSCURA eine Serie von 17 Objekten, 8 großformatige Dias und ein Video. Dazu kommt eine Sammlung von Ideen, die in den verschiedensten Medien festgehalten wurden: Zeichnungen, Skizzen und Notizen auf Zetteln, 3-D Modelle und Fotomontagen auf dem Computer, Texte, eine „Bedienungsanleitung“ usw…

Ziel aller Anstrengung ist eine ausschließlich der CAMERA OBSCURA gewidmete, finale Ausstellung in Form einer umfassenden, multimedialen Rauminstallation. Mir schwebt dabei eine Präsentation vor, die der eines Fotografiemuseums ähnelt. Es werden Versuchsanordnungen zu sehen sein, die die komplizierten Vorgänge zwischen den Modulen untersuchen und den Verdacht aufkommen lassen, daß die CAMERA OBSCURA ein Mensch ist.

Auszug aus einem Bewerbungsschreiben für einen Kunstwettbewerb, 2001

November 10, 2005

Roentgenknäuel

Filed under: Camera Obscura,Lichtkeim — Administrator @ 2:13 pm

Ein KNÄUEL als Totale einer Weltsicht genügt nicht!
7 Bilder müssen übereinander getoastet werden, um das langweilige weiße Licht (= Lichtkeim) zu erzeugen.

Stereoskop

Filed under: Camera Obscura — Administrator @ 2:06 pm

Aus KNÄUELS (holograpghische Röntgenplatten) können mittels Stereoskop Bilder haptisch gecheckt werden.
Der Blasebalg des Stereoskops pumpt im Rhythmus der Bilder.

Katzengold

Filed under: Objekte — Administrator @ 1:26 am

November 6, 2005

4D-Schach gegen duchamp und matta

Filed under: 4D-Schach — Administrator @ 7:29 pm

3-D Schach

Die gläserne Transparenz/Luzidität von M.D.
brauntöne / harte Grenzen / Perspektive
wie soll eine nichteuklidische Perspektive
ermittelt werden? Absurdität! Spielregeln?

____________

Spiegel von der Größe der Kacheln am Boden und an den Wänden als Sockel
die Figuren verschieben
sich ineinander
Verschachtelung

Verbindungen per Lichtstrahl? oder Leuchtstäbe?
Nylonfäden?
perspektivische Animation?

Pergament mit Objekten
Schichtungen

(Abschrift einer Notiz vom 20/09/03, Kugelschreiber auf DinA4 Blatt)

Flugzeugfressende Gärten

Filed under: Flugzeugfressende Gärten — Administrator @ 7:26 pm

Stefan Zöllner
Flugzeugfressende Gärten
Schaufensterinstallation

Galerie Berners, Köln, 2002

Presseinformation

In seiner zweiten Schaufensterausstellung zitiert Stefan Zöllner die Bilderserie “Jardin gobe-avions” von Max Ernst. Nahe an der Ästhetik dieser um 1935 entstandenen Bilder bleibend, gelingt es ihm dabei jedoch, stringent seinem eigenen Weg zu folgen, der sich in Zeichnungen schon lange angekündigt hatte: aus Fundstücken gefertigte Objekte werden zu Akteuren in Rauminstallationen und Computeranimationen.

Dazu eine Notiz des Künstlers:

„Nachdem ich mich jahrelang ausschließlich mit Malerei beschäftigt hatte, ging mir bei einem Rheinspaziergang auf, was man mit Fundstücken alles machen könnte. Was ich in diesen Tagen alles fand! Ich mußte nur das, was zusammenpasste, mit einem geeigneten Kleber und ein paar Schrauben verbinden. Die entstandenen Objekte waren stärker als jedes gemalte Bild. Sie waren aufgeladen von ihrer unnütz gewordenen Funktionalität und auch vom Rhein selbst: sie waren r(h)eingewaschen und bereit, eine neue Identität zu finden.
Manchmal war ich so ungeduldig, daß ich mit den Fundstücken noch vor Ort, sozusagen in der Schafsscheisse sitzend, herumprobierte. Ständig kreisten dabei Ideen in meinem Kopf, etwa die Funde/Objekte transformiert zurückzubringen und wie Findelkinder auszusetzen. Ich stellte mir arglose Spaziergänger vor und wie sie reagierten, wenn sie unvermittelt auf diese Teile stießen…
Aber der Gedanke, etwas Wertvolles geschaffen zu haben, hielt mich davon ab. Nur aus Funden, die ich nicht mit nach Hause nehmen wollte, machte ich Installationen, die liegenblieben und die ich nur fotografierte.

Mit „Flugzeugfressende Gärten“ bringe ich nun umgekehrt die Wildnis in die Räume der Galerie Berners. Sand und Kies vom Rhein werden eingefärbt und in „Beete“ eingeteilt. Diese verlaufen jedoch nicht im rechten Winkel, sondern treffen in spannungsgeladenen Spitzen aufeinander. Diese Architektur oder Landschaftsgestaltung hat „Jardin gobe-avions“ von Max Ernst zum Vorbild, aber auch japanische Steingärten, wie den des „Ryoan-Ji“-Tempels in Kyoto.
In dieser Marslandschaft sind wespenartige Propellerwesen gelandet oder abgestürtzt, die von anderen kleinen Insekten umschwebt werden; man kann ihre Flugbahnen erkennen. Manche von ihnen leuchten wie Tiefseefische. Dem Festmahl wohnen zwei Erkenntnis-module der „Camera Obscura“ bei: die verspiegelte „Mandalabox“ und der „Sensor“ registrieren und speichern die Vorgänge.“

mehr Information

November 4, 2005

Collagen 2005

Filed under: Collagen — Administrator @ 11:48 am

Komischer Vogel “, Collage, 2005

November 1, 2005

Sandiges Spreitzfett

Filed under: Poetry — Administrator @ 9:28 pm

zwischen deinen Schwarzhaarigen,
Türen die beim Angeln stöhnen
nein, in den Augen
wo schwarze Schmiere wie schlierige Schmincke klumpt
so wie Salz & Brotkrümmel
die Haut der schwarzen Nacktschnecken ritzen
zungenküssende Kampfpartner
Schaum & Speichel des Todes …
Schwarze Haare wie Wolle auf dem Küchenboden
rostige Schere mit Blut in den Schenkeln
Schändung … schlechte Frisur
Da wurdest du unwirsch & wolltest nicht mehr sein
mit jenen, die dich liebten
wolltest töten mit Steinwürfen
Das war dann die hysterische Grausamkeit des Irren
Du bin ja ich
Renn durch den Regen
den Großmüttern die Hüte vom Kopf schlagend
Spring in die Pfützen
Betrinke dich sabbernd & kotzend
Renn weg
Renn weg
Salzige Brandung in meinem Inneren
ich schließe die Augen mal wieder
achte reglos auf alles:
ein Gefühl, das wahrnimmt
Ruhe
Endstation
Langeweile

4.6.1990

Rosenknospen

Filed under: Poetry — Administrator @ 8:56 pm

wie weiche Flut, alkalisch
die ewige Jugend, pupurn & braun
schwarze, glänzende Wimpern um das Muschelfleisch
hart das weiße Porzellan
die elektrische, schmerzende Lust
der Schrei, nach hinten fallend
nochmals die Sehnsucht
beim Erwachen der Farben
dem Dampfen der alten Erde
zurück zu dir
das bin ich
nun allein
ich weiß, wovon ich spreche
das Gebet an deinem Ohr
die magnetischen Wellen
am zitternden Rückgrat
silberne Verpuppung, goldenes Erwachen
weil es wie Schmerz klingt
weil es wie Brandung schmeckt
weil ich dich liebe
wo kannst du nur sein?

19.2.1990

Die innere Häutung

Filed under: Poetry — Administrator @ 8:47 pm

Darmschlingen sich immer wieder aus dem Munde ziehen
& Lügen wie Sprechblasen blähen & ploppen lassen
dabei die Wangen wie Tonsuren konkav nach innen gesaugt
& die Augen hohl und bitter
auf die Wepennester ihrer Mumien gerichtet:
so alle Lappen fallen lassen!

11.3.1993

Katzengoldhornissen

Filed under: 4D-Schach,Katzengoldhornissen — Administrator @ 4:47 pm

Wenn unsere Welt sich so entwickelt, wie es einige Zukunftsforscher visionieren, wird in wenigen Jahrzehnten ein Punkt erreicht sein, über den hinaus nichts weiter mehr vorausgesagt werden kann (Technologische Singularität). Dieser Punkt ist wie eine WAND. Dahinter scheint alles Mögliche möglich zu sein. Die Beschleunigung der Entwicklung dahin ist nahezu exponentiell. Wir befinden uns in einem Szenario, dessen Dynamik nicht mehr aufzuhalten ist. Interessanter noch: “Wir” sind vielleicht in der nächsten evolutionären Phase gar nicht mehr wichtig. Von uns geschaffene Maschinen werden Intelligenz und Bewusstsein neu definieren und ihrerseits ständig komplexer werdende Maschinen designen – ohne unser Zutun. Maschinen, Geräte, Instrumente werden ein Eigenleben entwickeln: Artificial Life.

Meine neuen Arbeiten befassen sich mit dieser Thematik.

Zur Zeit werden die “Katzengoldhornissen” (Arbeitstitel)“ noch an der oben beschriebenen WAND starr befestigt. Im Förderjahr (2006) werden sie in den RAUM hineinwirken. Sie werden fliegen lernen!
LICHT und TRANSPARENZ werden in der entstehenden Arbeit eine große Rolle spielen. Vorherrschende Farben: Hellgelb, Gold, leuchtende Schatten … Bernsteinzimmer.
Die instrumentartigen Objekte werden gotisch nach oben streben und sich gegenseitig mittels Flaschenzügen wie ein Perpetuum Mobile in die Höhe ziehen. Mr. Vertigo. Mir schwebt ein heidnisch-sakraler, technoider Dom vor…

Festlegung: Ich werde das ganze Jahr eine gelbe Sonnenbrille mit Goldrand tragen, auch an verregneten Tagen (vor allem an verregneten Tagen!).

Die Zukunft soll hell sein.

(30.10.2005, Bewerbungstext für ‘Kunstfonds’)

November 26, 2004

Camera Obscura-Projektbeschreibung

Filed under: Camera Obscura — Stef @ 11:51 am

Stefan Zöllner
CAMERA OBSCURA
Multimediales Projekt
Projektbeginn: 1992
Projektende: offen

[inspic=208,,,0]

Die CAMERA OBSCURA ist von dem bekannten Prinzip eines primitiven Fotoapparats zwar inspiriert worden, hat sich aber von ein paar Objekten, die optische Funktionalitäten vortäuschen, zu einem Gesamtkunstwerk entwickelt, das mich noch weitere Jahre in Anspruch nehmen wird.

Derzeit umfasst die CAMERA OBSCURA eine Serie von 17 Objekten, 8 großformatige Dias und ein Video. Dazu kommt eine Sammlung von Ideen, die in den verschiedensten Medien festgehalten wurden: Zeichnungen, Skizzen und Notizen auf Zetteln, 3-D Modelle und Fotomontagen auf dem Computer, Texte, eine „Bedienungsanleitung“ usw…

Ziel aller Anstrengung ist eine ausschließlich der CAMERA OBSCURA gewidmete, finale Ausstellung in Form einer umfassenden, multimedialen Rauminstallation. Mir schwebt dabei eine Präsentation vor, die der eines Fotografiemuseums ähnelt. Es werden Versuchsanordnungen zu sehen sein, die die komplizierten Vorgänge zwischen den Modulen untersuchen und den Verdacht aufkommen lassen, daß die CAMERA OBSCURA ein Mensch ist.

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CAMERA OBSCURA / eine Redundanzmaschine / Text und
Zeichnungen, Mazarron (Spanien) 2000, NACHBEARBEITUNG der Texte und Illustration
befinden sich seit 1992 in Arbeit (sporadisch), Ende offen …


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( A) BEDIENUNGSANLEITUNG

_ CAMERA OBSCURA

1)
Belichtung: durch die Spione dringt Energie in die CO

Mindestbelichtungszeit= 1 Woche, Maximalbelichtungszeit=
300000 Jahre

in den 7 Kammern findet eine Assimilation des jeweils für diese Kammer möglichen Frequenzbandes statt

2)

liPo:linker Pol; (-) rePO:rechterPol (+)
Andocken der Polkappen zum Beenden der Aufnahme,
Transformation der Erinnerung im Speicher,
Aufschaukeln in den 7 Kammern

Achsengenauer, optischer Aufsatz:

3)

1 _ 2
3 _ 4
Ansetzen der Stäbe (Lichtstäbe) zur Energieentnahme,
von Pol1 linksgerichtet, von Pol 2 rechtsggerichtet
(Achsensymetrie)

je Stab 7 Stufen aus den Kammern
(Energieabtausch: Die Leuchtstäbe werden parallel zur optischen Achse
, die Polkappen durchdringend,
in die Spione der Camera Obscura eingesetzt und assimilieren dort die
aufgestaute “Ladung”. )

4)
1 _ 2
Nach Entfernung der nun redundanten CO Bildung des Eis
Lichtkeim mit halber Ladung wird gebildet

Abgabe der 1. Ladungsstufe (1.Kammer) = halbe Ladung

5)
1 _ 2

Entfernung der Stäbe (1+2)
der LICHTKEIM mit halber Ladung verbleibt im EI

6)
Andocken der Stäbe 3+4 an Ei

Abgabe der zweiten Energieportion
(1.Kammer , halbe Ladung)
und Entfernung der Stäbe (3+4)
der Lichtkeim mit nun vollständiger Ladung verbleibt im Ei
(Lichtkeim 1.Ordnung)

7)
1_ 2 _ 3 _ 4
Einsetzen der Stäbe in die Mandalabox, Deckelaufsatz
1= Ost = links

2= West = rechts
3= Nord = links
4= Süd = rechts

je ein Schuss der Stäbe, ergibt einen zweiten Lichtkeim,
dieser verbleibt in der Mandalabox
(2. Kammerstufe, Lichtkeim 2.Ordnung)

8)
Anordnung zur Bildung des Lichtkeims 3. Ordnung

reflex 45°, 1 _2
Stereoskop
Aggregat mi Spiegeln in 90° Stellung
reflex 45°, 3 _ 4

9)
Entwicklersack
4x Stäbe einsetzen

1 _ 2 _ 3 _ 4 _ 5 _ 6 _ 7

7 Röntgenbilder werden im Wechsel durch Einsatz zwischen Entwicklersack
und Polkappe erzeugt.
Die Röntgenplatte wird dabei von unten mit Pulsen
aus der Kundalinispirale und von oben mit den geviertelten Lichtkeimen
erster Ordnung aus

den Lichtstäben beschossen.

Formel: Wie reimt sich 4 auf 7? per 28?

Die Stäbe werden eingeführt + geben je ein Quant an die Spirale
ab
4 x 3,5=14
14 Miniquant reichen aus um die Röntgenscheiben beidseitig vorzubelichten
10)
Nachbelichtung durch die Krone

7 Röntgenscheiben

Bei noch aktivierter Kundalinispirale können die
KNÄUELS bereits im diesem Stadium projeziert werden (kleiner Projektor).
Der vollständige Projektor wird durch Zwischenschaltung des Torsomoduls
errichtet.
11)

der Projektor
1 _ 2 _ 3 _ 4 _ 5 _ 6 _ 7 Röntgenscheiben


mit der Energie der Spirale (Kundalini) werden die in
die Kammern gelegten Röntgenscheiben aktiviert und geben ihre Signale
achsensymetrisch nach oben weiter,

durch den Spion tritt das Phänomen aus und geht dann durch die
Präzisionsoptik der Krone. Der Projektor erzielt dreidimensionale
KNÄUEL.

KNÄUEL
Fließtext zur Malerei vom 20.1.92
… ein immenser gordischer Gorgonenknoten wie ein Eierkopf
aus Lichtfilz und Schlangenknoten ein Drehen und Ziehen aus der Mitte
ich wittere ich weiß daß da nichts ist wo alle reden reden
reden da ist auch das Knirschen von Metallschlingen und naßfaules
Lehmen altes Glas mit Maden und Tod drin ja etwas wie wirklick endend
demokratisch pluralistisch ohne Sehnsucht kapitalistisch monumentalkommunistischer
Kitsch Wind in den Ecken rostender Draht aufgeweichtes Papier 40m hoch
sackt durch meine Rippen ohne osmotischen Druck Erdölklumpen und
geteert und gefedert an den Rändern aber wie Flaum im Gegenlicht
Stacheldraht und Massenbewässerungsgräben sickern diamanten
ins wirbelnde Karzinom der Jahrhunderte Sinn sagen sie Sinn wie es endet
jede Mahlzeit jeder Genuß jede Reue alles Gelernte in Bewegung
gebrannt und die Charaktere auf den gekünstelten Bühnen der
Straßen das dreht sich weg Geleise die sich übereinander
schieben mit allen Stromanlagen und den Umspannwerken das kreischt dicht
aineinander und das schlägt Funken Gorgonenfunken Steinfunken sie
reden und reden und ich höre die Namen die ich nicht hören
will ihre banalen Taten dringen bis in mein Innerstes hört zu Boris
Becker Beckenbauer Mann erdrosselt Wurstmaschine ich rede davon daß
alles mit allem zusammenhängt daß jedes Zucken und Rucken
andernorts Erdrutsche auslöst ich spüre alles falsche Lachen
alle Intrigen alle Langeweile von ALLEN in meinen Gedärmen das
ist Inflation ich weiß aber doch wahr denn es gibt nicht auch
nur einen Punkt wo du sagen kannst hier ist eine Ruhe eine Wahrheit
DAS ist schon Wahrheit hier das kleine Fädchen Wahrheit das durchzuhauen
ist mit dem Schwert Liebe zum Leben damit der ganze verdammte Filz aus
Licht und Dunkelheit die ganzen verdammten Lügen Lügen Lügen
von dir von mir von allen abfallen endlich soweit daß ein ruhiges
Wort möglich ein Lächeln möglich sein kann das die Eingeweide
wärmt und die Wolken bremst in ihrem wahnsinnigen Rasen über
den Himmel sich zusammenziehend und wieder ausdehnend etwas zusammenbrauend
und dräuend dazwischen die Pfeil der Raketen und Flieger und all
das Herumgerase und Gehetze und das Herumgiften und Geifern spürst
du was ich will das Riesenrad schneller schneller schneller drehen damit
uns schwindlig wird es ist nämlich nicht nur Albtraum es ist auch
Spaß an der Freud Weidmannsheilholdrio Popcornfilmchen und Ficken
und Händchenhalten die Abenteuer des Kennenlernens ja das ist positiv
und auch das schöne Wetter heute und die sauber gehaltene Parklandschaft
mit den schönen Blumen die duften du bist es ja ich bin es Namen
Erinnerungen Fotos sag nicht das ist maßlos es ist doch nur ein
Ausschnitt von allem lächerlich klein ich will es nur kurz skizzieren
hier natürlich habe ich ein Anfangen und Aufhören dabei das
ist nicht absurd oder so das ist real wir müssen das Kind mit dem
Bade abgiessen wir müssen so lange giessen bis das ganze Bündel
wie das Schlürfen in der Badewanne galaktisch drehend endet damit
zum Vorschein kommt was sich verbirgt in den Spindeln der Wortketten
und Gedankenfetzen mit den gespaltenen Haarzwingen und den Wollmäusen
den Ballen aus den Ämtern und den Reißwölfen es gibt
etwas in euren Taten das keinen Bestand hat es ist etwas hinter all
dem was nicht andauern kann es ist ein geheimer Sinn darin der nicht
gesehen oder geschaut werden könnte wenn du tanzt wirbeln dein
Knochen wenn du turnst zucken deine Muskeln wenn du weinst fließen
Tränen ja das ist soweit richtig aber es ist doch mehr der Sinn
ist jenseitsdavon schau her wenn du dich an all das erinnerst perlen
plötzlich Ideen die Erinnerung lügt trügt erfindet und
hinter all dem steckt nicht das Geringste was bleiben könnte und
ich rede nicht von dir von mir ich rede von Geschichte ich rede von
allem denk an morgen früh wenn Milliarden den heißen Kaffee
an die Lippen setzen wenn sie umgeben vom Geruch von Druckerschwärze
und billigen Deodoranten auf ihren Aborten sich entleeren bedenke wie
oft dies alles immer wieder geschieht es ist eine Frühstücks
und Morgenschißwelle die praktisch daurend um den Planeten geht
synchron zum Sonnenaufgang natürlich gefolgt von den Mittag Abend
Nacht und Mitternachtsverrichtungen gesetzt der Fall es wird in so einem
globalen Überblick der Begriff Zeit akzeptiert ereignet sich all
dies schwindelerregend banal immer wieder und wieder gleichzeitig denk
an all die Kopulationen und Geburten die Sterberaten an das ganze evolutionäre
Glücks und Vabanquespiel nicht daß ich da undankbar wäre
ich weiß es zu schätzen eine gute Mahlzeit ein starkes Getränk
die Gesellschaft mit meinem einzigartigen Bewußtsein die laue
Luft die Landschaft und der Mond soll ich trotzdem enden mit einem Punkt
wie ein Selbstmord auf Raten der in der Gegend rumliegt wie ein Stein
über den noch jemand stolpern wird weil er denkt er hat mich verstanden
wird das hier eine Assoziation eine Schleife eine weiter Drehung ein
Auftauen ein Fließen Gorgonenhaupt lächelt ein Bruch ein
Riss meine Lippen lächeln auch und sprechen die Wahrheit ich schlafe
in mitten eines immensen gordischen Gorgonenknotens wie in einem Eierkopf
aus Lichtfilz und Schlangenknoten ein Drehen und Ziehen aus der Mitte

(temperamentvoll und dynamisch vorzutragen, flüstern,
schreien, schnell & langsam im Wechsel)

12)
Eingabe der Projektoremission in den Chromosometer
Das Chromosometer gilt als Messgerät der Projektorstärke
Erkennt die Optik Phänomene, die langlebig genug erscheinen,

werden ihre Werte in den “Rippen” gespeichert
Gleichzeitig schließen sich die Schenkel

_ die Rippen _

13)

Das Chromosometer kann die Werte wieder digital abgegebn.

Die Schenkel werden weit gespreitzt
Beispiel: die “Zwille”
“+” ; “-”
in diesem Beispiel werden die Phänomene in Klang transformiert (synästhetisches
Phänomen)

und in die Kissen des Stereophons geleitet
In den Röhren des Stereophons kann der Klang bereits abgehört
werden

14)
Ausbrüten des Lichtkeims 1. Ordnung im Ei
Benötigt wird der Brutkasten (Schwitzkasten) des Koffers
Das Ei schwebt schwerelos im Inneren des Brutkastens (Achsensymetrie)

und dreht sich auf seiner Lichtachse

15)
Das Malen von LichtKNÄUEL mit den Stäben

wird ein Stab aktiviert und ein Quant emittiert und dabei die Spitze des
Stabes in eine rhytmische Bewegenung versetzt, entssteht ein LICHTKNÄUEL

16)

Wird diese Bewegung über der Mandalabox ausgeführt, kann diese
mit ihrer Optik das Geschehen aufzeichnen.
Das LichtKNÄUEL rotiert dann unsichtbar im verspiegelten Inneren
der Mandalbox

17) 4D-Projektion
Werden bereits im Entwicklersack vorbelichtete Röntgenknäuels
in die Mandalabox

eingelegt und das Erzeugen eines Lichtknäuels von der Mandalabox
aufgezeichnet,
entstehen neue Phänomene: so werden die 4D-KNÄUELS erstellt.

(4D-KNÄUELS können derzeit noch nicht zufriedenstellend projeziert
werden. Gegen Ende des Jahres 2005 wird die Einbindung einer neukonzipierten
Hardware dies aber ermöglichen.)

Wichtig für die völlig neue Entwicklung ist
der kombinierte Einsatz eines Sri Yandra-KNÄUELS(ein gereinigtes KNÄUEL) mit dem oben besprochenen rotierenden Lichtkeim.
Auf die geschlossene im Inneren verspiegelte Mandalabox wird die Krone aufgesetzt.

18) der Sensomat
Analog zur Belichtung der CO können mit dem Sensomat haptische Phänomen
gesampelt werden

N _ S
Erschütterungen, Virationen, die Oberfläche von Materialien,
sogar Schall, Wärme, Geschmack und Geruch werden registriert. (Schall
wird dabei nicht als akustisches Phänomen registriert,sondern als
Druckwelle. Für feinste akustische Abtastung ist die >Doppeltrompete
verantwortlich.)
Die Dateneingabe am Sensomat kann geregelt werden.

Da die Datenmenge hier erheblich ist, muß sehr bald ein backup gemacht
werden.

Für das haptische Gesamtbild eines Panoramas muß die Übertragung
bis zu 20x gemacht werden.

19)
Datenback-up in die flying-V

20)
Haptische Daten können transformiert werden.
Mit der Wünschelrute wird Information vom Mutterschiff (Flying-V)
abgenommen.

Optische Datenkönnen ebenso in haptische transformiert werden.
Auch können mit optischen Daten, haptische Phänomene simuliert
werden.

21)
Im Koffer muß folgende Anordnung sein:

Flachbildschirm, der so kaschiert wird, daß Bilder nur schemenhaft
erkannt werden.
Linse _Computer
Ein Computer (verdeckt) + Programm (selber schreiben?) + Videokamera in
Form einer Linse
Die Linse überwacht ein Feld von 180°
Was sie sieht, ist in ein Raster aufgeteilt, das den 720×576 PALbildpunkten
entspricht

Die Bewegung eines Lichtpunktes (Koordinaten) (Spitze des Tasters) korrespondiert
mit einem KNÄUELbild.
Schnelle Bewegung = schnelle Bildwechsel
Die Entfernung von der Linse beeinflußt Farben und Helligkeiten

22)

Versuchsanordnung:
Aus KNÄUELS (holograpghische Röntgenplatten) können mittels
Stereoskop Bilder haptisch gecheckt werden. Der Blasebalg des Stereoskops
pumpt im Rhythmus der Bilder.
Die Pinörkel des Sensomat nehmen die Schwingungen auf.

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(B) EINSÄTZE _ CAMERA OBSCURA

1)
1997…. Ausstellung, Forum,Labor
Die Camera Obscura war zum ersten Mal im Liveeinsatz 1997
im Köln-Ehrenfelder Hochbunker im Rahmen des “Zukunftslabor”
1997…. zu sehen. Bzw. nicht zu sehen. Die Ausstellungsbesucher waren
mit folgender Versuchsanordnung konfrontiert:
Die geschwärzten Module befanden sich in einem stockfinsteren
Raum, der nur durch Türspione (optisch) und ein Mikrophon (akustisch)
mit der Außenwelt verbunden war. Die Besucher wurden EINZELN ,mit
einem Nachtsichtgerät ausgestattet, in diesen Raum gelassen. Das
Nachtsichtgerät produzierte ein seltsam grünliches Bild , Entfernungen
und Größenverhältnisse konnten kaum noch eingeschätz
werden. Die Besucher berichteten von mehr oder weniger starken Orientierungs-schwierigkeiten,
die durch die akustische Rückkopplung ihrer Schritte und Lautäußerungen
noch verstärkt wurden.
Die klassische Ausstellungssituation (Voyeur und Exhibitionist)
wurde in ihr Gegenteil verkehrt, zumal die Vorgänge im Raum von den
Modulen der Camera Obscura aufgezichnet wurden…

2)
Camera Obscura, Projektionen
(24 Stundenausstellung bei Petra Kleuver, Heinsbergstraße, Köln,
1999)
Die bis dahin von der Camera Obscura aufgezeichneten KNÄUELS
waren als 2D-Projektion zu sehen…

3)
Kommen Sie nach Hause 5
(3./4./5.10.2003 Gereonswall, Köln)
Steff Adams zeigt Nebenproduktionen von Künstlern
im Rahmen einer jährlich staffindenden Wanderausstellung. Die Ausstellung
geht dannach nach Amsterdam.
Ich zeige Notizen und Konzeptideen zur Camera Obscura
in Form von Zetteln, Skitzzen usw.

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(
C) DER KOFFER
_ CAMERA OBSCURA

Der Koffer , als Transport- und Operationsmodul, Vorschau des Schubladensystems

topless

Eingebauter Flachbildschirm zeigt KNÄUELzustand an

November 20, 2002

Schamanenbedarf II

Filed under: Editionen — Administrator @ 10:24 am

Schamanenbedarf #II, edition of 3 similiar object cases, 11/2002

Juni 12, 2002

Erotomaniacs

Filed under: Ausstellungen — Stef @ 6:53 pm

Mai 16, 2001

Der Eingang zur Unterwelt, hier ist er!

Filed under: Eingang — Administrator @ 4:23 pm

Versuche den Safe zu knacken, um in die Unterwelt zu gelangen …

Dezember 19, 1993

Zeichnung 1993

Filed under: Zeichnung — Stef @ 11:36 am

Zoellner-Zeichnung-1993
Stifte und Aquarell, 1993

November 12, 1993

Seismographics

Filed under: Zeichnung — Administrator @ 3:12 pm

Einfach nur beobachten, wie der Stift über das Papier gleitet. Nichts forcieren, einfach kommen lassen. Medium für die Vibrationen des unterirdischen Flusses sein. Meist wird ein Kugelschreiber verwendet, da es sich weniger um Zeichnung als um Aufzeichnung handelt.

November 1, 1991

La Reine

Filed under: Collagen,Poetry — Administrator @ 8:30 pm

Finsteres Blau hechelt im Tropfen
Schmerzschwarze Schlieren ziehen uns ab
Harzstreusel, quarzharter Schorf, sibirische Landschaft
Wenn der Körper uns drückt wie die blasige Walze,
überlängt in der Schwere des Plasmas,
gebären wir schleimige Lämmer
anstatt im Eishimmel zu schweben.
Ohnmacht umfängt den König der Olme
im nassen Kokon: schwitzende Erde
das Futteral ist seine Rüstung
Mondsperma träufelt endlos zu Fäden
& wie er auch entläßt ins Leere,
was ihn in schmerzender Schwangerschaft bläht,
so wird seine Nacktheit fetter
& fahl die schwarzen Augen,
die nichts sehen.

10.6.1991

November 19, 1987

Geboren als Kreatur

Filed under: Zeichnung — Stef @ 1:56 am

Geboren als Kreatur
Serie von 1987
Aquarell, Stifte auf Papier

März 17, 1979

Zeichnung 1979

Filed under: Zeichnung — Stef @ 11:59 pm

Vier-Schnaebel
Bleistift und Aquarell, 1979